„Vor Cristiano hatte Portugal nie einen Titel“

Ronaldo verwirrt mit Trotz-Auftritt

Aktualisiert am 07.07.2026 – 13:45 UhrLesedauer: 1 Min.

Cristiano Ronaldo: Er erzielte bei insgesamt sechs Weltmeisterschaften elf Tore. (Quelle: IMAGO/WU ZHIZHAO)

In seinem letzten WM-Spiel wird deutlich, dass sich Cristiano Ronaldo mit dem Turnier wohl keinen Gefallen getan hat. Er selbst sieht das aber anders.

Seine Tränen über den bitteren und endgültigen WM-Abschied ohne Krönung waren kaum getrocknet, da schaltete Cristiano Ronaldo wieder in einen auffälligen Verteidigungsmodus. „Vor Cristiano hatte Portugal noch nie einen großen Titel gewonnen“, sagte der 41-Jährige nach dem 0:1 im Achtelfinale gegen Spanien über sich in dritter Person. Seine Ära sei die erfolgreichste in der Geschichte des Landes gewesen.

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EM-Triumph 2016, als Ronaldo im Finale früh verletzt raus musste, zwei Siege in der Nations League, aber wiegt der fehlende WM-Titel in seiner Sammlung nicht viel schwerer? Nicht für „CR7“. Der Triumph bei der EM vor zehn Jahren habe für ihn „die gleiche Bedeutung“ wie der bei einer Weltmeisterschaft.

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Beobachter bekamen den Eindruck, dass sich Ronaldo seine eher enttäuschende WM-Bilanz mit Platz vier als Höhepunkt beim Turnier 2006 in Deutschland schönzureden versuchte. Dafür sprach auch, dass er unmittelbar nach dem Abpfiff seines 27. und letzten WM-Spiels in Tränen ausbrach. Er selbst stellte klar: „Ich werde morgen genauso aufwachen wie heute: mit gutem Gewissen. Ich habe alles gegeben.“

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