„War nie eine Option“
Constantin Schreiber enthüllt Verbot bei der „Tagesschau“
14.08.2026 – 19:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Jahrelang war Constantin Schreiber als „Tagesschau“-Sprecher zu sehen. Nun stellt er seinen Look infrage – und verrät, warum das vorher gar nicht erst möglich war.
Rund achteinhalb Jahre lang war Constantin Schreiber das Gesicht der „Tagesschau“, ehe er sich 2025 verabschiedete. Jetzt teilte der 47-Jährige ein Video, in dem er mit einem Bart-Filter zu sehen ist. „Ich überlege ja, ob ich eine kleine Typveränderung mache“, verkündete Schreiber.
Dabei enthüllte er eine Vorgabe aus seiner Zeit bei der „Tagesschau“: „Früher ging das nicht mit Bart als Nachrichtensprecher. Da gab es tatsächlich Styleguides, die gesagt haben: kein Bart. Da war das nie eine Option. Aber jetzt bin ich ja frei, mich so zu gestalten, wie ich will.“
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Die Reaktionen fielen unterschiedlich aus. Eine Followerin riet Schreiber: „Das, lieber Constantin, solltest du nicht von einem Publikumsvoting abhängig machen, sondern selbst entscheiden. Wenn du dir damit gefällst, dann gefällst du auch deinem Publikum.“
- So sah er früher aus: Constantin Schreiber kaum zu erkennen
Constantin Schreiber will sich eigenen Projekten widmen
Mit einem möglichen optischen Wandel will Schreiber auch beruflich eine neue Ära einläuten. Im Mai 2025 hatte er die „Tagesschau“ auf eigenen Wunsch verlassen. Er wolle wieder stärker inhaltlich journalistisch arbeiten, hatte er erklärt. Im September 2025 begann er beim Axel Springer Global Reporters Network und berichtete als Reporter aus Tel Aviv über den Nahen Osten. Im April verkündete das Unternehmen, dass er künftig aus familiären Gründen von Deutschland aus arbeiten und sich vermehrt Podcast-Formaten widmen werde.
Vor wenigen Wochen wurde dann jedoch bekannt gegeben, dass Constantin Schreiber Axel Springer Ende 2026 verlassen wird. „Ich habe bereits vor ein paar Monaten bei Axel Springer gekündigt, weil ich mich im kommenden Jahr neuen Aufgaben widmen möchte”, schrieb Constantin Schreiber bei „LinkedIn“.