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Home » Coca-Cola aus Italien? Mönch entdeckt verblüffendes Dokument
Leben

Coca-Cola aus Italien? Mönch entdeckt verblüffendes Dokument

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 29, 2026
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Coca-Cola aus Italien? Mönch entdeckt verblüffendes Dokument

Wer hat’s erfunden?

Sensationsfund stellt Rolle von Coca-Cola infrage


Aktualisiert am 29.07.2026 – 18:04 UhrLesedauer: 2 Min.

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Seit Generationen unverändert: Dieses Logo machte eine einfache Limonade zur berühmtesten Marke der Welt. (Quelle: imago stock&people)

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In einem Florentiner Klosterarchiv schlummerte ein vergilbter Werbezettel aus dem 19. Jahrhundert. Sein Inhalt könnte die Geschichte von Coca-Cola neu schreiben.

Ein Dominikanermönch hat im Archiv einer Klosterapotheke in Florenz einen Werbezettel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts gefunden. Das vergilbte Papier preist ein Elixier an, dessen Zutaten verblüffen: Kokablätter und Colanüsse – genau die Mischung, aus der in den USA Jahre später Coca-Cola entstand.

Trank gegen die Schwäche

Rektor Manuel Russo entdeckte das Dokument bei der Aufräumarbeit in der Klosterapotheke San Marco. Die Mönche verkauften das „Elixir vinoso ricostituente“ damals in großen Mengen. Es sollte Kopfschmerzen lindern und müde Bürger stärken.

Die Zutaten: 30 Gramm Colanüsse und zehn Gramm bolivianische Kokablätter, aufgegossen mit einem Liter Alkohol. Seit 1436 versorgten die Mönche die Menschen in der Region mit Heilkräutern. Heute gibt es die Apotheke in dieser Form nicht mehr.

Kloster San Marco in Florenz: Hier fand ein Mönch das Cola-Elixier aus dem 19. Jahrhundert.Vergrößern des Bildes
Kloster San Marco in Florenz: Hier fand ein Mönch das Cola-Elixier aus dem 19. Jahrhundert. (Quelle: imago stock&people)

Keine Spur nach Amerika

Eine direkte Verbindung zu Coca-Cola fehlt jedoch. Russo betont: Nichts beweise, dass der US-Apotheker John Pemberton das Florentiner Rezept kannte.

Pemberton entwickelte Coca-Cola im Jahr 1886 in Atlanta als Mittel gegen Müdigkeit und Kopfschmerzen. Er bot es zunächst in seiner Apotheke an. Nach zwei Jahren verkaufte er die Patentrechte an den Unternehmer Asa Candler, der das Unternehmen offiziell in Atlanta registrieren ließ. Laut Angaben des Konzerns war das Getränk Ende der 1890er-Jahre in jedem US-Bundesstaat erhältlich.

Vater des Softdrinks: John Pemberton schuf Coca-Cola im Jahr 1886. Ein ähnliches Rezept gab es aber schon vor seiner Erfindung.Vergrößern des Bildes
Vater des Softdrinks: John Pemberton schuf Coca-Cola im Jahr 1886. Ein ähnliches Rezept gab es aber schon vor seiner Erfindung. (Quelle: imago stock&people)

Gehütet wie ein Staatsgeheimnis

Das genaue Rezept von Coca-Cola gilt bis heute als eines der bestgehüteten Geheimnisse der Lebensmittelindustrie. Nach Angaben des Konzerns kennt nur eine Handvoll Mitarbeiter die vollständige Formel. Pemberton soll sie nie aufgeschrieben, sondern nur mündlich weitergegeben haben – erstmals zu Papier gebracht wurde sie dem Unternehmen zufolge 1919. Heute liegt sie in einem Tresor.

Übrigens: Die originale Fanta entstand der Unternehmenschronik zufolge zunächst in Deutschland – auf Basis von Molke und Apfelfruchtfleisch. Den Vorläufer der heutigen Fanta Orange entwickelte der Konzern jedoch im italienischen Neapel. Auch sie ist also eine Italienerin.

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