1. FC Köln
Krise beim FC Köln: Endspiel-Wochen für Lukas Kwasniok?
Aktualisiert am 05.03.2026 – 13:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Beim 1. FC Köln beginnen entscheidende Wochen für Lukas Kwasniok. Der FC-Trainer weiß, dass er sich keine Niederlagen-Serie mehr leisten kann.
Der 1. FC Köln zieht schon am Donnerstag ins Rheinenergiestadion. Die zwei nicht-öffentlichen Trainingseinheiten vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund bestreiten die Geißböcke in Müngersdorf. Vor leeren Rängen will die Mannschaft den Ernstfall proben, ehe am Samstagabend 50.000 Zuschauer ins Stadion strömen.
Diese Fans werden dann zum allergrößten Teil auf etwas Zählbares für den FC hoffen. Die Maßnahme, die Trainingseinheiten im Rheinenergiestadion abzuhalten, ist zwar nicht der Krise geschuldet, sondern den schlechten Platzverhältnissen am Geißbockheim. Jedoch erhoffen sich die Verantwortlichen davon trotzdem einen Extra-Schuss Konzentration.
Dieser ist auch nötig, denn der letzte Auftritt in der Bundesliga (0:2 gegen Augsburg) ließ alles zu wünschen übrig. Selbst die Spieler nahmen kein Blatt mehr vor den Mund. „So geht es absolut nicht, mit so einer Leistung werden wir Riesenprobleme bekommen“, sagte Tom Krauß im FC-Podcast bei Radio Köln. Der 24-Jährige kritisierte die eigene Mannschaft für fehlenden Elan und zu braves Verhalten auf dem Rasen.
So richtet sich nach der neuerlichen Sieglos-Serie von nur einem Punkt aus vier Spielen die Aufmerksamkeit wieder auf Lukas Kwasniok. Der Cheftrainer konnte sich erst im Januar mit sieben Punkten aus fünf Spielen aus der Krise vor Weihnachten befreien. Nun steckt seine Mannschaft am nächsten Tiefpunkt. Und offenbar hat der 44-Jährige nicht mehr viel Zeit, die Wende zu schaffen.
Vor der Länderspielpause Ende März stehen noch drei Partien an: gegen Borussia Dortmund, beim Hamburger SV und gegen Borussia Mönchengladbach. Gelänge den Geißböcken in diesen drei Duellen kein Sieg, würde Kwasnioks Zeit beim FC wohl noch im März enden. Mindestens einen Sieg braucht der Cheftrainer, um seinen Job zu behalten. So viel ist sicher.
Womöglich kommt der BVB da gerade recht. Die Schwarz-Gelben kommen nach dem Aus in der Champions League, der Niederlage im Klassiker gegen den FC Bayern und der schweren Verletzung von Emre Can arg angeschlagen nach Köln. Die 2:3-Pleite gegen die Münchner war die erste Dortmunder Bundesliga-Niederlage nach 16 Spielen.










