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Home » CDU-Politiker gibt Entlassung bekannt – und kritisiert Merz
Politik

CDU-Politiker gibt Entlassung bekannt – und kritisiert Merz

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 27, 2026
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CDU-Politiker gibt Entlassung bekannt – und kritisiert Merz

„Bleibt seine eigene Stilfrage“

CDU-Politiker gibt Entlassung bekannt – und schießt gegen Merz


Aktualisiert am 27.07.2026 – 18:46 UhrLesedauer: 2 Min.

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CDU-Gesundheitspolitiker Tino Sorge spricht während einer Debatte im Bundestag. (Quelle: Michael Kappeler/dpa./dpa)

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CDU-Politiker Tino Sorge verliert sein Amt als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium. Seine Entlassung erfuhr er nicht persönlich – und das kritisiert er offen.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Tino Sorge (CDU), soll sein Amt verlieren. Das teilte Sorge in einer persönlichen Erklärung mit. „Heute hat der Bundeskanzler seinen Wunsch bekanntgegeben, dass ich als Parlamentarischer Staatssekretär im BMG entlassen werde“, schrieb der CDU-Politiker.

Sorge machte deutlich, dass er seine Tätigkeit gern fortgesetzt hätte. „Es ist kein Geheimnis, dass ich meine Arbeit an dieser zentralen Schaltstelle der Gesundheitspolitik gern fortgeführt hätte“, erklärte er. Die Entscheidung des Bundeskanzlers nehme er „zur Kenntnis“.

Sorge: Hoffentlich gibt es eine Logik hinter der Entscheidung

Zugleich kritisierte Sorge das Vorgehen des Kanzlers. Dieser habe die Entscheidung nach seinen Angaben zunächst in Parteigremien und vor der Presse verkündet, statt ihn persönlich zu informieren. Dass dies „anstelle eines persönlichen Gesprächs mit mir“ geschehen sei, „bleibt seine eigene Stilfrage“, schrieb Sorge. „Zu hoffen bleibt, dass sie einer übergeordneten Logik folgt, die größer ist als die Summe einzelner Personalentscheidungen.“

Sorge verwies in seiner Erklärung auf seine langjährige Erfahrung in der Gesundheitspolitik. Zwölf Jahre lang habe er dem Gesundheitsausschuss des Bundestages angehört, zudem sei er eine Legislaturperiode gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewesen. Die Arbeit im Ministerium sei ihm „eine Ehre und eine Freude zugleich“ gewesen.

Den Mitarbeitern des Ministeriums bescheinigte Sorge, „exzellent aufgestellt“ zu sein. Sie verdienten eine Hausleitung, die ihre Arbeit „schnellstmöglich in solides Regierungshandeln übersetzt“. Abschließend wünschte Sorge dem neuen Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann und dessen Team „alles erdenklich Gute und viel Erfolg“.

Kritik an Merz

Nach Jens Spahns Rücktritt hatte es in den vergangenen Tagen eine Personalrochade in der Bundesregierung gegeben. Dabei gab es auch Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz – nicht an seinen Personalentscheidungen an sich, sondern am Umgang mit den Beteiligten. Um Verkehrsminister Patrick Schnieder etwa hatte es eine tagelange Hängepartie gegeben, bevor dieser schließlich selbst zurücktrat.

In ein ähnliches Horn stößt nun Sorge, der insbesondere die Art und Weise seiner Entlassung kritisiert. Auf ihn folgen soll Christiane Schenderlein. Die Neubesetzung für das Amt des Staatsministers für Sport und Ehrenamt, das Schendlerlein bislang innehatte, werde er zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, sagte Bundeskanzler Merz. Nach Informationen des „Handelsblatts“ soll die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Kessler den Job bekommen.

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