Kölner Unternehmerpaar

„Lächerliche Nummer“: So hoch war die erste TV-Gage der Geissens

09.07.2026 – 05:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Carmen Geiss und Robert Geiss auf dem Roten Teppich (Symbolfoto): Das Paar steht seit gut 15 Jahren gemeinsam mit ihren Kindern Davina und Shania vor der Kamera. (Quelle: Matthias Wehnert/imago)

Robert Geiss blickt auf einen frühen Vertrag zurück und findet klare Worte. Was ihn und Carmen dann bewog, das Fernsehgeschäft selbst in die Hand zu nehmen.

Heute sind sie feste Größen des deutschen Reality-Fernsehens – doch die Anfänge von Robert und Carmen Geiss fielen offenbar deutlich bescheidener aus, als es ihr heutiges Geschäft vermuten lässt. In einem YouTube-Gespräch mit dem Unternehmer Markus Baulig sprechen die beiden gebürtigen Kölner über ihre ersten Schritte im Fernsehen und legen dabei offen, wie ihre frühen Verträge aussahen und was sie damals verdienten.

Ihre Karriere vor der Kamera begann nicht mit der eigenen Sendung „Die Geissens“, sondern bei „Goodbye Deutschland“. Der erste Vertrag sei zunächst auf sechs Folgen begrenzt gewesen, so Robert Geiss. Je Folge habe das Paar, das im vergangenen Jahr in seiner Villa in St. Tropez ausgeraubt wurde, seinerzeit 6000 Euro erhalten. Aufgrund dieses Überfalls griff Carmen Geiss sogar mehrfach zum Alkohol.

Carmen Geiss bezeichnet sich selber als „die Freche“

Rückblickend fällt sein Urteil eindeutig aus: „Das war eine lächerliche Nummer“, sagt Robert Geiss. Auch Carmen Geiss betont, dass ihr diese Summe für den damaligen Lebensstil kaum ausgereicht habe. Wenn sie so weitergemacht hätten, wären sie ihren Worten zufolge irgendwann pleite gewesen – schließlich hätten unter anderem das Boot und die damit verbundenen Kosten zu Buche geschlagen.

Empfohlener externer Inhalt
Youtube

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Youtube-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Youtube-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Das offene Ansprechen sei ihre Rolle – sie bezeichnet sich als „die Freche“ –, das Verhandeln übernehme dann Robert. Diese Rollenverteilung habe nach ihrer Darstellung mit dazu beigetragen, dass das Paar seine Fernsehkarriere zunehmend selbst steuerte.

Carmen und Robert Geiss stehet seit 15 Jahren vor der Kamera

Mit der Zeit sei ihnen nach eigenen Angaben klar geworden, dass die Zusammenarbeit mit den Produktionsfirmen schwieriger wurde und beide Seiten nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner kamen. Vor allem Budgets und Abläufe wollten die Geissens irgendwann selbst in der Hand haben. Also gründeten sie eine eigene Produktionsfirma und stellten ihr Format fortan selbst her.

Inzwischen steht das Paar seit rund 15 Jahren vor der Kamera; laut Robert Geiss sind bereits etwa 500 Folgen entstanden. Aus den Anfängen bei „Goodbye Deutschland“ hat sich damit ein umfangreiches Fernsehgeschäft entwickelt.

Share.
Exit mobile version