Rentner will anderen Rentner einweisen
Tragödie auf Sylter Campingplatz
27.07.2026 – 15:44 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Rentner machen auf Sylt Urlaub. Als sich einer ans Steuer seines Wohnmobils setzt und der andere ihn einweisen will, kommt es zum tödlichen Unglück.
Eine Urlaubsreise zweier Rentner ist auf der Nordseeinsel Sylt auf tragische Art und Weise geendet. Ein 78-Jähriger starb am Freitag auf dem Campingplatz Südhörn, wie die Polizei mitteilte.
Das spätere Opfer und sein 77 Jahre alter Begleiter seien mit ihren Wohnmobilen aus Niedersachsen für einen gemeinsamen Urlaub auf Sylt angereist, schilderten die Beamten. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte der 78-Jährige beim Einweisen gestolpert und anschließend von dem Wohnmobil des 77-Jährigen überrollt worden sein.
Die alarmierte Feuerwehr konnte dem Senior nicht mehr helfen, die Rettungskräfte bargen den leblosen Körper des Mannes. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Flensburg zog einen Gutachter hinzu.
Urlauber kamen aus Niedersachsen nach Sylt
Auf Sylt gibt es mehrere Campingplätze, der größte befindet sich südlich von Westerland. Der Campingplatz, auf dem das Unglück geschah, liegt südlich des Ortes Tinnum an einer Wiesenlandschaft.
Der Campingplatz Südhörn besteht bereits seit 1969, auf der Webseite werben die Inhaber mit der ruhigen und doch stadt- und strandnahen Lage. Sylt ist die größte der fünf nordfriesischen Inseln und hat rund 18.000 Einwohner.










