Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Metronom-Ausfälle auf RE4 und RB41 Richtung Bremen

September 8, 2026

Machtkampf in der Landes-CDU eskaliert

September 8, 2026

Das ist Alexander Zverevs Weg ins US-Open-Finale

September 8, 2026

Apple TV zeigt spannende Buchverfilmung in sechs Episoden

September 8, 2026

Maibaum am Münchner Viktualienmarkt nach TÜV-Prüfung abgebaut

September 8, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Es bot sich ein Bild wie im „Horrorfilm“
Panorama

Es bot sich ein Bild wie im „Horrorfilm“

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 28, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Es bot sich ein Bild wie im „Horrorfilm“

Britischer Bestatter lagerte Leichen jahrelang

Den Ermittlern bot sich ein Bild wie im „Horrorfilm“

28.07.2026 – 02:39 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Mitarbeiter eines Krematoriums bringt einen Sarg in den Kühlraum (Symbolbild). (Quelle: Thomas Frey/dpa)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Er hatte Dutzende Leichname in Regalen gelagert: Bei einem britischem Bestatter stießen Ermittler auf grauenhafte Funde. Ihm droht nun eine Haftstrafe.

In Großbritannien hat am Montag eine fünftägige Anhörung zur Verkündung des Strafmaßes gegen den Besitzer eines Bestattungsunternehmens in Hull begonnen, der dutzende Leichname in Regalen gelagert haben soll – anstatt sie wie vereinbart einzuäschern. Der 48-Jährige hatte sich bereits im April in dutzenden Anklagepunkten schuldig bekannt, darunter Diebstahl und Betrug. Ihm droht nun eine Haftstrafe.

Die Polizei hatte in einem Kühlraum seines Instituts 31 Leichname gefunden, die bereits Monate zuvor hätten verbrannt werden müssen. Darunter waren auch die sterblichen Überreste eines zweijährigen Kindes, die dort bereits seit zwei Jahren gelegen hatten. Außerdem fanden die Beamten mehr als hundert Urnen mit Asche von Verstorbenen.

„Auf beiden Seiten des Raumes lagen Leichen auf Regalen“, sagte Staatsanwalt Chris Paxton vor dem Hull Crown Court im Nordosten Englands. „Die überwiegende Mehrheit war nicht zugedeckt und befand sich in unterschiedlichen Stadien der Verwesung“, fügte er hinzu.

Als Grund gab er finanzielle Schwierigkeiten an

Das Unternehmen habe „dem Schauplatz eines Horrorfilms“ geglichen, zitierte Paxton einen ehemaligen Mitarbeiter. Der Besitzer habe Angehörige schlecht behandelt, falsche Versprechungen gemacht und für wohltätige Zwecke bestimmte Spenden veruntreut, führte er weiter aus.

Als Grund für den regelwidrigen Umgang mit den Leichnamen gab der Bestatter finanzielle Schwierigkeiten an. Er habe Schulden in Höhe von rund 90.000 Pfund (umgerechnet 105.000 Euro) angehäuft, weil „die Leute nicht immer bezahlten“.

Die Staatsanwaltschaft bezweifelte diese Version allerdings. Der Unternehmer habe „nach eigenem Gutdünken gehandelt und das Geld für sich oder andere ausgegeben“, erklärte Paxton. Ihm zufolge leistete sich der Beschuldigte „maßlose private Ausgaben“. Die finanzielle Situation des Unternehmens sei „keineswegs prekär“ gewesen.

Leichnam eines Kindes fand sich in Umschlag

Jasmine Beverley, deren Sohn Sunny im Mai 2022 tot zur Welt kam, sagte dem Sender BBC, der Bestatter habe einen „sympathischen“ Eindruck gemacht und sich „sehr respektvoll“ verhalten. Es sei ein Schock für sie gewesen, als sie erfahren habe, dass die sterblichen Überreste ihres Sohnes in einem braunen Umschlag auf dem Boden des Unternehmens gefunden wurden – obwohl sie davon ausgegangen war, dass er eingeäschert worden sei. „Ich musste feststellen, dass er sich dort noch immer befand – fast zwei Jahre nach der Trauerfeier.“

Im Rahmen der Strafmaßverkündung sollen Stellungnahmen von mehr als hundert Angehörigen verlesen werden. Einige von ihnen wollen sich zusammen mit mehreren Parlamentariern nun für eine Änderung der Vorschriften für Bestatter einsetzen. In England und Wales bedarf es keiner Lizenz für die Arbeit als Bestatter. In Schottland gibt es seit März 2025 einen Verhaltenskodex.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Panorama

Polizei sucht Daniel V. im Hambacher Forst

September 7, 2026
Panorama

Hubschrauber-Plage in Südtirol: Villnößtal kämpft gegen Touristen-Flüge

September 7, 2026
Panorama

Boeing 767 von Amazon schießt über Landebahn hinaus

September 7, 2026
Panorama

Mann stirbt – Polizei sucht flüchtigen Täter

September 7, 2026
Panorama

Mordanschlag auf Neffe von Drogenboss – Polizei sucht Mann

September 7, 2026
Panorama

Mann greift Menschen mit Schwert an – Frau in Lebensgefahr

September 7, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Machtkampf in der Landes-CDU eskaliert

September 8, 2026

Das ist Alexander Zverevs Weg ins US-Open-Finale

September 8, 2026

Apple TV zeigt spannende Buchverfilmung in sechs Episoden

September 8, 2026

Maibaum am Münchner Viktualienmarkt nach TÜV-Prüfung abgebaut

September 8, 2026

Welche Reformvorhaben jetzt auf den Prüfstand kommen könnten

September 8, 2026
Neueste Beiträge

HSV nach 0:5 gegen Mainz: Abstiegsangst ist verfrüht

September 8, 2026

„Der Nebel“ beschwört das Grauen herauf

September 8, 2026

Stefan Evers schließt Zusammenarbeit mit AfD aus

September 8, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.