Schwere Waldbrände in Urlaubsregion
Campingplätze brennen nieder – Hunderte Touristen auf der Flucht
03.07.2026 – 13:49 UhrLesedauer: 1 Min.
In einer französischen Urlaubsregion bricht ein Feuer aus, die Flammen erfassen mehrere Campingplätze. 280 Bungalows werden zerstört – mehr als 3.000 Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden.
Bei einem Flächenbrand nahe dem südfranzösischen Perpignan sind mehrere Menschen verletzt worden. Ein freiwilliger Feuerwehrmann wurde Berichten zufolge durch die Druckwelle einer Explosion verletzt, weitere Einsatzkräfte erlitten Rauchvergiftungen. Zudem wurden sechs Personen, darunter ein Kind, leicht verletzt.
Das Feuer war am Donnerstag gegen 14 Uhr auf einem Campingplatz im Hafenort Sainte-Marie-la-Mer ausgebrochen. Angetrieben vom Wind breitete sich der Brand aus, die Flammen erfassten weitere Campingplätze und eine Wassersportanlage. Auch ein Unternehmen, das Katamarane herstellt, brannte ab.
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Autos brennen, Touristen verlieren Habseligkeiten
Etwa 1.700 Menschen mussten die Campingplätze verlassen, rund 1.500 weitere Menschen in der Region waren von Evakuierungen betroffen. Insgesamt brannten 30 Hektar ab. Rund 280 Bungalows auf drei Campingplätzen wurden zerstört. Touristen verloren Ausweispapiere, Fahrzeuge und Habseligkeiten. Viele von ihnen verbrachten die Nacht in Notunterkünften.
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Am Freitag meldete die Präfektur Pyrénées-Orientales, der Wald- und Vegetationsbrand sei unter Kontrolle. Die Gegend an der südfranzösischen Mittelmeerküste nahe der Grenze zu Spanien ist auch bei deutschen Campern beliebt.
Auch an weiteren französischen Orten wüteten Feuer: Allein am Mittwoch hätten 1.200 Hektar Land in Frankreich gebrannt, sagte Premierminister Sébastien Lecornu. Die Brände seien etwa zwei bis drei Wochen früher als gewöhnlich im Jahr aufgetreten.










