Ostseedrama im Newsblog
Experte: „Nicht möglich, diesen Wal aktiv zu retten“
Aktualisiert am 20.04.2026 – 16:30 UhrLesedauer: 18 Min.
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Der Wal schwimmt erst los – und liegt wieder auf. Ein Experte sieht keine Hoffnung mehr. Wie geht es jetzt weiter? Alle Entwicklungen im Newsblog.
Am Montagmorgen bewegte sich der Wal aber plötzlich – und schwamm los. Damit muss nun wohl „Plan B“ aktiviert werden.
16.28 Uhr: Wegen der neuen Position des vor der Insel Poel ausharrenden Buckelwals haben die Behörden die zum Schutz des Tieres eingerichtete Sperrzone angepasst. Die aktualisierte Regelung gilt laut einer Mitteilung der Wasserschutzpolizei seit Montagnachmittag. Die Sperrzone war eingerichtet worden, um dem großen Tier Ruhe zu geben. Innerhalb eines Radius von 500 Metern dürfen demnach keine unbefugten Boote fahren oder sich unbefugte Menschen anderweitig auf dem Wasser aufhalten. Auch Drohnenüberflüge sind demnach untersagt.
15.55 Uhr: Die private Rettungsinitiative will offenbar ihren ursprünglichen Plan verfolgen, Buckelwal Timmy auf einer Plane zwischen zwei Pontonen zu transportieren. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Dem Bericht zufolge besteigen Taucher Boote der DLRG, um zum Wal zu gelangen.
15.52 Uhr: Der Berliner Walforscher und Biologe Fabian Ritter hat sich gegen weitere Rettungsversuche für den Buckelwal in der Ostsee ausgesprochen. „Ich würde jetzt tatsächlich an der Stelle mal ganz deutlich sagen: Dieser Wal macht, was er will. Er ist nicht zu kontrollieren und wir müssen jetzt endgültig einsehen, dass es für uns nicht möglich ist, diesen Wal aktiv zu retten. Wir sollten ihm im Moment nur den größten Gefallen tun, indem wir ihn sein lassen“, sagte Ritter der Deutschen Presse-Agentur.









