Topklub stellt Titanic-Negativserie auf
Deutscher Trainer blamiert Chelsea
22.04.2026 – 08:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Anfang Februar war Brighton noch im Abstiegskampf der Premier League. Acht Spieltage später sieht es nach Europapokal für die „Seagulls“ aus.
Fabian Hürzeler hat aktuell genug Grund zur Freude. Der deutsche Trainer des Premier-League-Teams Brighton & Hove Albion steht mit seinem Team auf Rang sechs. Die „Seagulls“ sind aktuell in Topform, konnten sechs der vergangenen acht Ligaspiele gewinnen. Am Dienstagabend besiegten sie den FC Chelsea souverän mit 3:0 und überholten den Topklub aus London in der Tabelle. Eine Blamage für die „Blues“.
Ferdi Kadıoğlu (3.) nach einer Ecke von Nationalspieler Pascal Groß, Jack Hinshelwood (56.) und Joker Danny Welbeck (90.+1) trafen für Brighton. Hürzelers Team hätte einen Handelfmeter bekommen können, als Marc Cucurella im eigenen Strafraum an der Grenze zur Legalität klärte (54.). Dem Konter Brightons zum 2:0 ging allerdings ebenfalls ein Handspiel von Yankuba Minteh voraus.
Der Sieg der Hürzeler-Elf bedeutete für Chelsea auch eine Negativserie. Zum fünften Mal in Folge verloren die „Blues“, zum fünften Mal schossen sie dabei kein Tor. Die BBC stellte fest, dass es eine solche schwarze Serie zuletzt 1912 gegeben habe – „das Jahr, in dem die Titanic sank“.
Trotzdem soll Trainer Liam Rosenior über den Sommer hinaus im Amt bleiben. Denn Chelsea hat in der jüngeren Vergangenheit einige Trainer entlassen, besser wurde die sportliche Situation dadurch aber nicht. Durch die aktuelle Negativserie droht dem ehemaligen Champions-League-Sieger das Aus für den Europapokal.
Die Teilnahme an Champions League, Europa League oder wenigstens Conference League war eigentlich fest eingeplant. Fünf Teams, die alle ein Spiel weniger als Chelsea haben, können noch an den Londonern vorbeiziehen. Chelsea droht am Ende des Spieltags Rang zwölf.









