Behörden bestätigen
Boeing 737 ins Arabische Meer gestürzt
Aktualisiert am 08.07.2026 – 12:27 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Boeing 737 der pakistanischen Airline K2 Airways ist über dem Arabischen Meer abgestürzt. Fünf Crewmitglieder waren an Bord.
Ein Frachtflugzeug der pakistanischen Cargo-Airline K2 Airways mit fünf Crewmitgliedern an Bord ist nach Angaben des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif ins Arabische Meer gestürzt. In einer Stellungnahme drückte er den Familien der Besatzung sein Beileid aus.
Zunächst sei die Boeing 737 am späten Dienstagabend vom Radar der Flugsicherung verschwunden. Noch kurz vorher habe die Crew von Navigationsproblemen gesprochen, schrieb die pakistanische Flughafenbehörde in einer Stellungnahme. Die Maschine habe stark an Höhe verloren.
- Auf dem Weg nach Pakistan: Boeing 737 nach Flug über Arabischem Meer vermisst
Premier Sharif äußerte sich bestürzt über den tragischen Vorfall. Er habe die zivile Luftfahrtbehörde, die Marine und die Luftwaffe angewiesen, die Rettungsmaßnahmen zu intensivieren.
Boeing 737 war 300 Kilometer von der Küste entfernt
Die Boeing 737 sei vom Küstenemirat Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten in die pakistanische Hafenmetropole Karatschi unterwegs gewesen, hieß es bei der pakistanischen Flughafenbehörde. Sie befand sich demnach zur Zeit des Absturzes über dem Arabischen Meer, und zwar noch knapp 300 Kilometer westlich von Karatschi vor der pakistanischen Küste.
Ein Rettungseinsatz aus der Luft sei weiter im Gange, man habe bisher jedoch keine Unfallstelle lokalisieren können, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von der pakistanischen Luftfahrtbehörde. Pakistanische Luftfahrt-Kreise bestätigten die Beteiligung der Marine und Luftwaffe an dem Einsatz.
K2 Airways ist ein Privatunternehmen und wurde nach eigenen Angaben 2018 gegründet.











