Gefälschte Shops
Betrug mit Online-Vignetten: Polizei warnt
23.07.2026 – 13:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Wer vor der Reise auf hohe Rabatte bei Online-Vignetten setzt, erlebt oft böse Überraschungen. Darauf sollten Urlauber besser achten.
Nach mehreren Betrugsfällen mit Online-Vignetten warnt die Polizei Urlauber vor dem Kauf von sehr günstigen Angeboten. Häufige Lockmittel seien ein „Halbpreis“-Versprechen oder Webauftritte, die optisch nahezu identisch mit den echten Anbietern wirkten, teilte die Polizei Trostberg (Landkreis Traunstein in Bayern) mit.
So funktioniert der Vignetten-Betrug
Nach Angaben der Ermittler schalten die Täter gesponserte Suchmaschineneinträge und täuschen offizielle Portale vor. Wer hier bucht, zahlt jedoch für ein wertloses Formular: Eine echte Vignette oder Telepass-Lösung wird nie aktiviert. Zuletzt seien vermehrt Anzeigen dazu eingegangen.
Der Betrug falle meist erst an der Mautstelle auf, wenn die elektronische Registrierung fehle. Zu dem bereits verlorenen Geld kämen dann oft noch Bußgelder wegen Fahrens ohne Maut hinzu.
Das rät die Polizei
Die Polizei rät deshalb, Adressen offizieller Anbieter wie beispielsweise des österreichischen Anbieters asfinag.at stets manuell in den Internet-Browser einzugeben und Werbelinks zu meiden. „Seien Sie misstrauisch bei deutlich unter dem üblichen Tarif angebotenen Vignetten oder Telepass-Lösungen“, raten die Beamten. Auch unbekannte Zahlungsmöglichkeiten sollten gemieden werden.
Betroffene sollten umgehend ihre Bankkarten sperren, Belege sichern und Anzeige erstatten.











