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Home » Behörde zieht Millionen Geräte aus dem Verkehr
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Behörde zieht Millionen Geräte aus dem Verkehr

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 5, 2026
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Behörde zieht Millionen Geräte aus dem Verkehr

Mangelhafte Technik

Behörde zieht Millionen Geräte aus dem Verkehr


05.02.2026 – 16:10 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Zollbeamter vor einem Container: Technikprodukte werden vor der Einfuhr auf ihre Sicherheit überprüft. (Symbolbild) (Quelle: Jörg Schüler/imago-images-bilder)

Unzulässige Störsignale und unerlaubte Funktionen: Im vergangenen Jahr sind Millionen mangelhafte Geräte vom Markt genommen worden. Auch Smartwatches waren dabei.

Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr erneut Millionen mangelhafter elektronischer Geräte aus dem Verkehr gezogen. Wie die Bonner Behörde mitteilte, ermittelte sie mehr als 3.000 unzulässige Gerätetypen im Online- und Einzelhandel und arbeitete darüber hinaus mit dem Zoll bei der Wareneinfuhr zusammen. Insgesamt wurden 7,7 Millionen Geräte vom Markt genommen.

Die Bundesnetzagentur führt Stichproben durch und prüft Produkte etwa auf fehlende CE-Kennzeichnungen oder Angaben zum verantwortlichen Unternehmen. Häufig werden laut Behörde zudem technische Probleme wie die Überschreitung von Störaussendungsgrenzwerten festgestellt. Der Zoll zieht die Netzagentur bei verdächtigen Warensendungen hinzu.

Im Onlinehandel stießen die Prüfer demnach auf 1.266 auffällige Angebote. Das war etwas weniger als im vergangenen Jahr. Die Stückzahl betroffener Einzelgeräte lag mit fünf Millionen bei einer ähnlichen Größenordnung wie im Vorjahr. Da waren es 5,3 Millionen Geräte gewesen.

Ein großer Anteil betraf letztes Jahr laut Netzagentur Smartwatch- und Funkgerätemodelle. Viele angebotene Smartwatches etwa dürften nach EU-Recht nicht verkauft werden, „weil diese eine Blutzuckermessung anbieten, die jedoch nur simuliert ist“.

Im stationären Einzelhandel überprüfte die Behörde gut 2.100 Gerätetypen, 58 Prozent von ihnen hielten die Vorgaben nicht ein. In der Folge wurden 1,9 Millionen Geräte aus dem Verkehr gezogen.

So fiel etwa ein Wechselrichter für Batteriespeicher bei Photovoltaikanlagen auf, der erhebliche Störsignale aussendete. „Bei so einem Fall besteht das Risiko, dass unter anderem IP-Dienstprodukte wie Heimrouter im nahen Umfeld gestört werden“, erklärte die Behörde.

Der Zoll meldete der Bundesnetzagentur 8.202 verdächtige Warensendungen. Das sind deutlich mehr als 2024 mit 5.005. 89 Prozent der Sendungen erhielten dann tatsächlich keine Freigabe, dadurch durften 359.000 Geräte nicht eingeführt werden.

Die Bundesnetzagentur führt Kontrollen in Geschäften durch, und sie bestellt Testprodukte im Internet. „Wir schützen Verbraucherinnen und Verbraucher vor Produkten, die auf den Markt gelangen und vorgeschriebene Anforderungen nicht einhalten“, sagte Netzagentur-Chef Klaus Müller im vergangenen Jahr. Oft kommen die Waren aus Staaten außerhalb der EU, vor allem aus China.

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