Co-Trainer-Legende gestorben
Bundesligist gedenkt Hermann mit besonderer Aktion
Aktualisiert am 20.09.2026 – 13:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Peter Hermann ist mit 74 Jahren gestorben. Der deutsche Fußball reagiert mit Trauer, Bayer Leverkusen gedenkt der Co-Trainer-Legende am Spieltag.
Am Samstag ist Peter Hermann im Alter von 74 Jahren gestorben. Der langjährige Co-Trainer hat mehrere Jahrzehnte in der Bundesliga gewirkt, bei Bayer Leverkusen, dem BVB, dem FC Bayern, dem HSV und auch beim DFB gearbeitet. Seine ehemaligen Klubs reagieren mit Bestürzung, in Leverkusen soll Hermann am Sonntag noch einmal in den Fokus rücken.
Die „Werkself“ empfängt im Rahmen des vierten Spieltag RB Leipzig. Laut dpa kündigte der Klub für die Partie eine Schweigeminute vor dem Anstoß an. Zudem werden die Spieler von Bayer Leverkusen demnach mit Trauerflor am Arm auflaufen.
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Geschäftsführer Sport Simon Rolfes erinnerte an sein Wirken: „Peter Hermann war für ganz viele Spieler, mit denen er gearbeitet hat, schlicht und einfach Bayer 04. Mit seiner eigenen herzlichen Art war er immer für jeden Einzelnen da. Er hat unterstützt, gefördert und vor allem auch gefordert, um uns als Fußballer besser zu machen. Auf Peter konnte man sich verlassen.“ Bei Bayer war Hermann in verschiedenen Rollen aktiv – als Co-Trainer, Interimscoach, Trainer der zweiten Mannschaft und Scout.
Auch andernorts reagierten Klubs auf Hermanns Tod. BVB-Trainer Niko Kovač sprach bei Sky direkt nach dem Sieg der Borussen beim VfB Stuttgart über den Verlust: „Ich habe auch noch versucht, ich weiß gar nicht, vor ein, zwei Monaten, ihn zu sprechen. Das war gar nicht mehr möglich. Seine Tochter ist ans Telefon gegangen. Die Krankheit war so schwer, dass sie unheilbar war. Deswegen bin ich tieftraurig.“ Hermann litt an einer Erkrankung des motorischen Nervensystems.
Hermann „wegen seiner charakterlichen Integrität geschätzt“
Bayern-Präsident Herbert Hainer erinnerte an Hermanns Rolle beim Triple 2013. Damals war Hermann Co-Trainer unter Jupp Heynckes, als der deutsche Rekordmeister erstmals innerhalb einer Saison Meisterschaft, Pokal und Champions League gewann. „Der Fußball lebt nicht zuletzt von Persönlichkeiten wie Peter Hermann, die nicht immer im Rampenlicht stehen und dennoch dafür sorgen, dass immer alles glänzt.“