So würde es der TV-Experte machen
Schweinsteigers Geheimnis für den WM-Erfolg
29.05.2026 – 09:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Bastian Schweinsteiger zieht eine direkte Parallele zwischen dem aktuellen WM-Kader und dem Weltmeister-Team von 2014. Dabei nennt er ein konkretes Mindestziel.
Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger sieht im Bayern-Block des deutschen WM-Kaders eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Turnierverlauf. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat sieben Spieler des Rekordmeisters für die WM in den USA, Mexiko und Kanada nominiert.
Schweinsteiger erklärte der Rheinischen Post: „Mannschaftliche Geschlossenheit ist ganz wichtig. Wir hatten 2014 ein starkes Gerüst aus Bayern-Spielern. Das stand da, das war gefestigt und das war so stark, dass wir die anderen Spieler im Kader mitgezogen haben. Und das kann jetzt in der Mannschaft durch die Bayern-Achse auch wieder der Fall sein.“
2014 standen im WM-Finale gegen Argentinien mit Manuel Neuer, Thomas Müller, Philipp Lahm, Schweinsteiger, Jérôme Boateng und Toni Kroos sechs Münchner in der Startelf. Diesmal berief Nagelsmann mit Kapitän Joshua Kimmich, Neuer, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlović, Jonathan Tah, Leon Goretzka und Lennart Karl sieben Stars des Double-Gewinners in den 26-köpfigen Kader.
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Potenzial sieht der 41-Jährige im DFB-Team – aber mit Einschränkungen. Schweinsteiger sagte: „Ich glaube schon, dass wir Spieler mit Weltklasse-Niveau haben: Kimmich, Musiala, Wirtz – auch Pavlović in seiner aktuellen Verfassung. Der Unterschied zu den anderen Top-Nationen und auch zu unserer Mannschaft von 2014 ist die momentan noch fehlende Konstanz und der immer mal wieder eintretende Leistungsabfall.“
Als Mindestziel nennt Schweinsteiger das Halbfinale. Das würde er „als Erfolg“ ansehen, werde aber „sehr schwer, wenn du im Achtelfinale wirklich schon so einen Brocken wie Frankreich erwischen solltest“. In der Gruppe E trifft Deutschland auf Curaçao (14. Juni), die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni).
