Nach erster Klopp-Pleite

Schweinsteiger fällt knallhartes DFB-Urteil


27.09.2026 – 23:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Bastian Schweinsteiger: Als ARD-Experte begleitet er auch das DFB-Team. (Quelle: IMAGO/Sebastian Bach/imago)

Deutschland kassiert eine historische Niederlage gegen Griechenland. Bastian Schweinsteiger legt den Finger anschließend in die Wunde.

Im zweiten Länderspiel unter Neu-Bundestrainer hat die deutsche Nationalmannschaft ihre erste Niederlage kassiert. Gegen Griechenland setzte es am Sonntagabend eine 0:1-Pleite – die erste überhaupt gegen die Südosteuropäer. Bastian Schweinsteiger analysierte die Lage des DFB-Teams nach dem Schlusspfiff mit deutlichen Worten.

„Wir sind keine Topmannschaft mehr, wir sind im Mittelmaß angekommen“, legte der ARD-Experte den Finger in die Wunde. Im Gespräch mit Moderatorin Esther Sedlaczek führte der Ex-Profi aus: „Wir haben es nicht geschafft, uns den Gegner so hinzulegen, dass etwas passiert.“

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Obwohl die Nationalmannschaft schwungvoll in beide Durchgänge gestartet sei, habe sie „nicht genügend Druck erzeugt“. Beim 1:1 gegen die Niederlande am vergangenen Donnerstag habe es die deutsche Auswahl „besser gemacht“.

Sedlaczek sprach dabei die vielen Wechsel an, die Klopp mit seinem XXL-Aufgebot herbeigeführt hat. Trotz der Auswahl aus 44 Spielern vermisst Schweinsteiger „Spieler, die den Unterschied ausmachen“. Im griechischen Team habe er diese in Konstantinos Karetsas, Christos Tzolis oder Vangelis Pavlidis ausgemacht.

Schweinsteiger appelliert an die Nationalspieler

Ein möglicher Kandidat im deutschen Kader sei Karim Adeyemi. „Er ist bei Barcelona unfassbar gut gestartet, seine Stärken werden dort gut eingesetzt“, beobachtete Schweinsteiger. „Da wird er auf links eingesetzt, da sehe ich ihn auch.“ In der Nationalmannschaft startete der Ex-Dortmunder hingegen erneut auf dem rechten Flügel, ließ vor der Halbzeitpause zwei gute Chancen ungenutzt.

Schweinsteiger wollte die veränderte Position aber nicht als Kritik am Bundestrainer verstanden wissen. „Klopp ist nicht der Zauberer. Es ist harte Arbeit“, betonte der TV-Experte. „Die Spieler müssen sich aber auch ein wenig hinterfragen: Ist das alles?“

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