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Home » Automatisiertes Fahren: Das bedeuten die Stufen
Mobilität

Automatisiertes Fahren: Das bedeuten die Stufen

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 18, 2026
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Automatisiertes Fahren: Das bedeuten die Stufen

Level null bis fünf

Das bedeuten die Stufen beim automatisierten Fahren

Aktualisiert am 13.09.2021Lesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Automatisiertes Fahren: Um vergangene, aktuelle und künftige Entwicklungen besser einordnen zu können, wurde ein sechsstufiges Schema entwickelt. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

Zeitung lesen, auf dem Handy tippen oder mit dem Nachwuchs spielen: Dieses Szenario könnte es in Zukunft am Steuer eines Autos geben. Welches Level muss das automatisierte Fahrzeug dann haben?

Unfallforscher aus aller Welt sind sich darin einig: Hoch- und vollautomatisiertes Fahren bietet beachtliche Perspektiven, um die Zahl getöteter oder verletzter Verkehrsteilnehmer weiter zu senken.

Schon heute sind viele Fahrzeuge teilautomatisiert und vernetzt auf den Straßen unterwegs, Tendenz weiter deutlich steigend. Doch welche Stufen (Level) des automatisierten Fahrens gibt es eigentlich?

Um vergangene, aktuelle und künftige Entwicklungen besser einordnen zu können, haben die im Verband der Automobilindustrie zusammenarbeitenden Firmen ein sechsstufiges Schema entwickelt. „Diese Klassifizierung beschreibt, welche Aufgaben das Fahrzeug mit seinen Assistenzsystemen wahrnimmt und welche Anforderungen an den Fahrer gestellt werden“, erklärt Walter Niewöhner von der Expertenorganisation Dekra.

Das entspricht dem dauerhaften Fahren ohne aktiv eingreifende Assistenzsysteme. Hier muss der Fahrer vollständig die Quer- und Längsführung des Fahrzeugs übernehmen.

Hier wird der Fahrer von aktiven Systemen unterstützt, die dabei entweder die Längs- oder die Querführung des Fahrzeugs übernehmen. Wenn zum Beispiel ein Abstandsregeltempomat die Geschwindigkeit und den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug regelt, verbleibt dem Fahrer im normalen Verkehr noch das Lenken. Allerdings muss er in einer kritischen Situation auch in die Längsführung eingreifen und zum Beispiel eine Notbremsung durchführen.

Hier geht es schon teilautomatisiert zu. Der Fahrer überlässt die Längs- und Querführung in bestimmten Fällen vollständig dem Auto mit seinen Assistenzsystemen. Er ist jedoch nach wie vor immer für alles verantwortlich. „Deshalb muss er das Gesamtsystem ständig überwachen und sofort eingreifen, wenn es die Umstände erfordern“, so Niewöhner.

Für das hochautomatisierte Fahren ist ein System erforderlich, das dauerhaft die Längs- und Querführung übernimmt und selbstständig seine Funktionsgrenzen erkennt, an denen die erforderlichen Umgebungsbedingungen oder andere Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. Es fordert dann den Fahrer auf, die Fahraufgabe zu übernehmen. Der Fahrer muss ein solches System nicht mehr ständig überwachen und darf seine Aufmerksamkeit auch anspruchsvolleren Nebentätigkeiten widmen.

„Deshalb ist es erforderlich, dass das System den Fahrer mit einer genügend großen Zeitreserve anspricht, so dass für ihn eine sichere Übernahme der Fahraufgabe möglich ist“, so der Dekra-Experte.

Das Auto fährt letztlich in jeder denkbaren Verkehrssituation im Grunde schon komplett selbst. Der Fahrer kann sogar während der Fahrt schlafen, muss aber in der Lage sein, das Fahrzeug nach Aufforderung zu übernehmen.

Hier wäre schließlich die Stufe des autonomen Fahrens erreicht: Das Auto fährt in jeder Situation völlig unabhängig von jeglicher menschlichen Kontrolle.

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