Ausflugstipp

Nur 35 Minuten von Frankfurt liegt das „bayerische Nizza“


Aktualisiert am 07.05.2026 – 21:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Schloss Johannisburg in Aschaffenburg (Symbolbild): Die Stadt wird auch als das „bayerische Nizza“ bezeichnet. (Quelle: IMAGO/Val Thoermer)

Weinberge, Feigenbäume und ein Renaissance-Schloss: Aschaffenburg trägt seinen Beinamen nicht ohne Grund. Was die Stadt so besonders macht.

Ein Spaziergang durch Aschaffenburg fühlt sich für viele an wie ein Kurztrip in den Süden Europas: Weinberge, Feigenbäume und ein eindrucksvolles Schloss prägen das Stadtbild. Dabei liegt die bayerische Stadt nur rund 40 Kilometer südöstlich von Frankfurt an der Grenze zu Hessen – mit der Bahn dauert die Fahrt etwa 35 Minuten.

Bayerns König Ludwig I. schwärmte einst vom „bayerischen Nizza“. Bis heute ist Schloss Johannisburg das wichtigste Ausflugsziel und Wahrzeichen der Stadt: Hoch über dem Main thront der Bau aus rotem Sandstein – eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser Deutschlands.

Von der Terrasse aus hat man einen guten Blick auf den Fluss. Wer etwas mehr Zeit einplant, sollte einen Besuch der Schlossmuseen in Betracht ziehen. Dort erwarten die Besucher unter anderem eine Gemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach, die Schlosskapelle sowie eine Sammlung von Korkmodellen antiker Bauten.

Wenige Schritte weiter, am Hochufer des Mains entlang, befindet sich das Pompejanum. Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji, ließ König Ludwig I. von 1840 bis 1848 die Nachbildung eines römischen Wohnhauses errichten. Besucher sehen im Pompejanum echtes Mosaik, Wandmalereien und originalgetreue Architektur. Das Gefühl, in Nizza zu sein, kommt durch die Parkanlage zwischen Schloss und Popejanum bei schönem Wetter tatsächlich auf. Direkt am Pompejanum wachsen auch Feigenbäume, zudem befindet sich darunter ein Weinberg.

Ebenfalls empfehlenswert bei einem Ausflug nach Aschaffenburg ist der Magnolienhain im Schöntal. Die Parkanlage liegt rund 15 Minuten zu Fuß vom Schloss entfernt. Rund 40 Magnolienbäume blühen hier in Weiß und Rosa um die Wette. Der Park verwandelt sich im Frühling in ein duftendes Farbenmeer. Auch als Fotomotiv eignet sich der Magnolienhain bestens.

Auch die Altstadt von Aschaffenburg hat, trotz ihrer beschaulichen Größe, einiges zu bieten. So reihen sich etwa in der Sandgasse verschiedene Restaurants und Cafés aneinander. Viele Lokale bieten genug Platz auf ihrer Außenterrasse. So lässt sich an warmen Frühlingstagen der eine oder andere Aperol Spritz oder Kaffee genießen, während man dem bunten Treiben in der Altstadt zusieht.

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