„Es ist traurig“
Turnier verweigert deutscher Titelverteidigerin den Startplatz
Aktualisiert am 01.06.2026 – 11:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Jahr nach ihrem überraschenden Titelgewinn in London gibt es Aufregung um eine erneute Teilnahme. Die Organisatoren verwehren der Deutschen Maria eine Wildcard.
Vor einem Jahr gewann Tatjana Maria das Turnier im Queen’s Club in London. Dieses Jahr möchte sie als Titelverteidigerin erneut antreten, soll aber dennoch die Qualifikation spielen. Für Maria unverständlich.
„Es ist traurig. Nach all der Werbung, die die WTA für das Frauentennis gemacht hat, und ich bin ‚Die Queen von Queen’s‘. Das passt nicht so richtig“, sagte sie der „Bild“. Bei anderen wäre das Verfahren anders gewesen: „Als Feliciano López Queen’s gewann, bekam er eine Wildcard. Und in diesem Jahr bekommt Serena Williams eine Wildcard im Doppel.“
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Für die deutsche Tennisspielerin bleibt nun nur die Hoffnung, doch noch eine Wildcard zu bekommen. Über ihren aktuellen Weltranglistenplatz 54 schafft sie es nicht direkt ins Hauptfeld. Die Organisatoren lehnten ihren Wunsch bisher jedoch ab. Maria sagte: „Die Turnierdirektorin Laura Robson hat mir gesagt, man wolle die Wildcards britischen Spielerinnen geben oder Top-10-Profis, die sich doch noch für eine Teilnahme entscheiden.“
„Es ist so schade“
Auch ihr Ehemann und Trainer Charles-Edouard Maria äußerte sich im „Daily Telegraph“: „Ich verstehe, dass die Priorität auf den englischen Mädchen liegt, aber wenn etwas wie letztes Jahr passiert, willst du deinen Titelverteidiger am Start haben. Es ist so schade. Dabei sollen normalerweise die Engländer wirklich fair sein.“
Sollte Maria nicht im Queen’s Club antreten, verliert sie 500 Weltranglistenpunkte. Dadurch würde sie aus den Top 100 fallen und müsste bei Grand-Slam-Turnieren wieder den Weg über die Qualifikation nehmen.











