„Eine wunderschöne Geschichte“
DFB-Star Havertz und Arsenal stehen im Finale
Aktualisiert am 06.05.2026 – 07:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor dem Anpfiff war die Ausgangslage vollkommen offen. Am Ende reicht ein Tor und Arsenal zieht als erster Klub ins „Königsklassen“-Finale ein.
Der FC Arsenal ist erstmals seit 2006 wieder ins Endspiel der Champions League eingezogen. Die „Gunners“ setzten sich im Halbfinal-Rückspiel am Dienstagabend mit 1:0 (1:0) gegen Atlético Madrid durch, das Hinspiel war 1:1 geendet. Zum Mann des Spiels wurde Bukayo Saka, der Arsenal kurz vor der Pause in Führung schoss (44. Minute).
Für die Londoner ist es die zweite Finalteilnahme in der Champions League. 2006 verlor der Klub mit dem damaligen deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann gegen den FC Barcelona mit 1:2. Atlético Madrid muss dagegen weiter auf die erste Königsklassen-Krönung warten, den Spaniern blieb der dritte Finaleinzug nach 2014 und 2016 unter seinem Trainer Diego Simeone verwehrt.
„Ihr seht, was es uns bedeutet“, sagte Matchwinner Saka nach dem Abpfiff bei Amazon Prime: „Es ist eine wunderschöne Geschichte und ich hoffe, sie endet gut in Budapest.“
Arsenal trifft dort am 30. Mai entweder auf den FC Bayern oder Titelverteidiger Paris Saint-Germain, die am Mittwoch (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Der deutsche Rekordmeister muss dabei ein 4:5 aus dem ersten Duell aufholen.
Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz, der den FC Chelsea 2021 zum Champions-League-Sieg geschossen hatte und zuletzt häufig von Verletzungsproblemen geplagt war, verpasste das Hinspiel angeschlagen und stand nun wieder im Arsenal-Kader. Für einen Einsatz reichte es aber nicht.
20 Jahre, hatte Teammanager Mikel Arteta betont, habe Arsenal auf diese Finalchance hingearbeitet: „Es ist in unseren Händen.“ In der Nacht zu Dienstag zündeten Anhänger in der Nähe des Atlético-Hotels sogar Feuerwerkskörper, um die Spanier um den Schlaf zu bringen.
Dennoch wirkten die Atlético-Profis hellwach. Bei teilweise strömendem Regen lieferten sich die beiden Rivalen ein temporeiches Spiel, in dem Höhepunkte vor der Pause weitgehend ausblieben. Gefährliche Aktionen gab es lange nur im Ansatz und Aufregung lediglich, als Arsenal-Angreifer Leandro Trossard nach einem Zweikampf mit Antoine Griezmann im Strafraum zu Boden ging. Die Pfeife von Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin blieb aber stumm.
