„Ein Missverständnis, das es über mich gibt“

ARD-Star Marleen Lohse räumt mit Gerüchten auf


Aktualisiert am 15.10.2026 – 03:23 UhrLesedauer: 5 Min.

Marleen Lohse: Schon als Kind stand die Schauspielerin vor der Kamera.

Marleen Lohse: Schon als Kind stand die Schauspielerin vor der Kamera. (Quelle: Gerald Matzka / Getty)

Marleen Lohse dreht, macht Musik und ist Mutter. Mit t-online spricht sie über ihren Alltag, ihre Sommer in Schweden, falsche Gerüchte und die Chancen für Frauen im Film.

Die 42-jährige Marleen Lohse spielt seit 2014 Jule Christiansen in der ARD-Krimireihe „Nord bei Nordwest“. 2021 heiratete sie Max Montgomery. Das Paar hat einen Sohn und lebt in Berlin. Mit privaten Details ist sie zurückhaltend. „Es kommt immer noch vor, dass ich auf meinen angeblich schwedischen Mann angesprochen werde. Ich weiß gar nicht, wie das entstanden ist“, sagt Marleen Lohse im Gespräch mit t-online.

Den Hintergrund des Gerüchts hatte Lohse bereits in der Radiosendung „Stars am Sonntag“ von NDR 1 Niedersachsen erklärt. Ihr Mann und seine Familie sprechen fließend Schwedisch, sie selbst habe mit der Sprache Mühe, räumte die Schauspielerin damals ein. „Mein Sohn lernt Schwedisch, und ich versuche, es mit ihm zu lernen“, erzählt sie nun t-online.

Max Montgomery und Marleen Lohse haben einen vierjährigen Sohn. (Quelle: IMAGO/Nicole Kubelka)

Hinzu kommt ein Sommerhaus in Schweden, in dem Lohse regelmäßig zu Gast ist. „Aus dem Sommer in Schweden nehmen wir erst einmal ganz praktisch mehrere Kilo Blaubeeren und Pfifferlinge mit“, berichtet sie. „Daneben auf jeden Fall Entschleunigung – das funktioniert dort sehr gut.“ Ihr Bild dafür: „Ich habe das Gefühl, aus Schweden komme ich immer zurück wie frisches Moos, das sich mit Tau vollgesogen hat. Man ist frisch und hat Lust, Dinge wieder anzugehen.“

Auch im Alltag sucht Lohse Ruhe. „Ich liebe es, Dinge sehr, sehr langsam zu tun, besonders im Garten: sich einfach Zeit zu nehmen und alles wirklich genau zu betrachten“, sagt sie. Seit sie Mutter geworden ist, hat sich das allerdings ein wenig verändert. „Denn Dinge in Zeitlupe zu tun, rächt sich nach hinten raus. Dann geht der Zeitplan nicht mehr auf (lacht).“

ARD zeigt „Frau ohne Namen“

Genaues Beobachten steht auch im Zentrum ihres neuen Films. Das Erste zeigt den NDR-Thriller „Frau ohne Namen“ heute Abend um 20.15 Uhr. Lohse spielt darin Dr. Marlene Nielsen, Psychologin und Expertin für Mikroexpressionen – flüchtige Gesichtsregungen, die oft nur Sekundenbruchteile dauern und unterdrückte Emotionen verraten sollen.

Die Hamburger Polizei bittet Nielsen um Hilfe bei einem Fall, der auf den ersten Blick nach Notwehr aussieht: Eine Frau hat nachts einen Mann tödlich verletzt, der sie angegriffen hatte. Die Messerattacke auf sie ist auf Video zu sehen. Seitdem verweigert sie jede Aussage, ihre Identität ist ungeklärt. Doch die Psychologin entdeckt in der Mimik der Frau Hinweise darauf, dass mehr hinter der Tat stecken könnte. Weil ihr niemand glaubt, ermittelt sie auf eigene Faust weiter.

Am Mittwochabend zeigt die ARD den Thriller „Frau ohne Namen“. (Quelle: NDR)
Share.
Exit mobile version