Nach Kabinettsumbildung

ARD ändert kurzfristig das Programm


29.07.2026 – 17:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Nina Warken, Jens Spahn, Thorsten Frei und Friedrich Merz: Aus aktuellem Anlass hat die ARD Änderungen am Programm vorgenommen. (Quelle: IMAGO/Mike Schmidt/imago)

Drei neue Minister, ein neuer Fraktionschef: Kanzler Merz hat sein Kabinett umgebaut – und die ARD daraufhin ihr Programm.

Am Mittwoch, dem 29. Juli 2026, war der Umbau des Kabinetts abgeschlossen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannte drei neue CDU-Minister, und Thorsten Frei wurde in einer Sondersitzung des Bundestages mit 91,9 Prozent der Stimmen zum neuen Vorsitzenden der Unionsfraktion gewählt.

Noch am selben Abend widmet sich auch die ARD dem Thema: Um 20.15 Uhr zeigt Das Erste laut einer Pressemitteilung des Senders einen kurzfristig angesetzten „Brennpunkt“ mit dem Titel „Merz‘ Personalkarussell“ und der Frage „Befreiungsschlag für Regierung und CDU?“.

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„Die CDU/CSU-Fraktion hat einen neuen Vorsitzenden, und die neuen Minister sind ernannt. Doch die Kritik am Kanzler wegen seiner Personalrochade ist bemerkenswert, auch in den eigenen Reihen“, heißt es in der Pressemitteilung zum „Brennpunkt“. „Es gibt Bedenken, dass die Berliner Entscheidungen eine Belastung für die anstehenden Landtagswahlen sind. Kann die Personalrochade ein Aufbruch für die Regierung sein oder scheitert der erhoffte Befreiungsschlag?“

Wiederholung von „Brisant“ gestrichen

In der 15-minütigen Sondersendung ist Thorsten Frei zu Gast. Der 52-Jährige ist ein langjähriger Vertrauter von Merz, war zuvor Kanzleramtschef gewesen. Moderiert wird der „Brennpunkt“ von ARD-Chefredakteur Oliver Köhr.

Durch den eingeschobenen „Brennpunkt“ kommt es zu weiteren Änderungen im Programm. Der Spielfilm „Saat des Terrors“ mit Christiane Paul und Hainer Lauterbach startet somit erst 15 Minuten später, um 20.30 Uhr. Auch die anderen Formate im Anschluss verschieben sich um eine Viertelstunde. Die Wiederholung von „Brisant“ hingegen wurde komplett gestrichen.

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