Spezialflieger für Patienten

ADAC bekommt neuen Ambulanzjet – jetzt ist er in Nürnberg


17.09.2026 – 18:39 UhrLesedauer: 1 Min.

Der ADAC betreibt einen neuen Jet des Typs Bombardier Challenger 650 ab dem Flughafen Nürnberg. (Quelle: ADAC)

Ein neuer ADAC-Jet ist jetzt in Nürnberg angekommen – und soll künftig mit einem besonders passenden Kennzeichen fliegen.

Ein neuer Ambulanzjet des ADAC ist in Nürnberg eingetroffen. Die Bombardier Challenger 650 landete am vergangenen Wochenende am Flughafen und wurde dort mit einer Fontäne der Feuerwehr begrüßt. Künftig soll die Maschine das Kennzeichen D-ADAC tragen.

Bevor sie Patienten transportieren kann, wird der Jet bei der ADAC-Tochter Aero-Dienst in Nürnberg für seine künftigen Einsätze vorbereitet. Die Kabine erhält dafür medizinische Geräte und Systeme. Anschließend stehen noch Tests und Abnahmen an.

Der erste neue Challenger 650 soll nach Angaben des ADAC Ende 2026 in Betrieb gehen. Ein zweites fabrikneues Flugzeug desselben Typs wurde bereits bestellt und soll 2027 folgen. Damit erneuert der ADAC seine Flotte für medizinisch notwendige Rücktransporte.

Platz für bis zu vier liegende Patienten

Die Challenger 650 verfügt laut ADAC über eine Reichweite von mehr als 7.400 Kilometern. Damit sind etwa Rücktransporte aus Nordamerika und Asien ohne Zwischenstopp möglich. In der Kabine können bis zu vier liegende Patienten sowie intensivmedizinische Ausrüstung untergebracht werden.

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Der ADAC Ambulanz-Service organisiert seit 1973 Krankenrücktransporte von schwer erkrankten oder verletzten Reisenden. 2025 wurden mit den bislang vier Ambulanzjets der Aero-Dienst GmbH rund 1.000 Patienten transportiert.

Nicht zu verwechseln ist der Ambulanz-Service mit der ADAC Luftrettung: Während deren Hubschrauber vor allem bei akuten Notfällen in Deutschland eingesetzt werden, ist der Ambulanz-Service für Krankenrücktransporte aus dem Ausland zuständig.

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