Gegen klaren Außenseiter
Zverev müht sich beim Wimbledon-Auftakt zum Sieg
Aktualisiert am 30.06.2026 – 20:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach seinem Triumph bei den French Open will Zverev nachlegen. Sein Wimbledon-Auftakt verläuft holprig.
Alexander Zverev hat sich in seinem Erstrundenmatch in Wimbledon mit 6:4, 6:7 (8:10), 7:6 (7:5), 7:6 (7:0) gegen den Belgier Alexander Blockx, der in der Weltrangliste auf dem 36. Rang steht, durchgesetzt. Trotz Schwierigkeiten auf dem Rasen darf der Sieger der French Open damit auf seinen zweiten Grand-Slam-Titel hoffen.
Zverev ist damit zum achten Mal in die zweite Runde des Rasenklassikers eingezogen. Für den zweiten Grand-Slam-Sieg wird sich der Deutsche aber deutlich steigern müssen. Immerhin bewies er auf dem Centre Court in den letzten beiden Tiebreaks Nervenstärke.
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Vor zwölf Monaten war Zverev in Wimbledon bereits in Runde eins an Arthur Rinderknech aus Frankreich gescheitert, überhaupt ging es für ihn an der Church Road noch nie weiter als ins Achtelfinale. Nach dem erlösenden Triumph in Paris startete Zverev mit viel Selbstvertrauen auf seinem ungeliebten Untergrund, beim dritten Sieg des Jahres gegen Blockx wurde ihm aber alles abverlangt. Nach dem kniffligen Auftakt trifft er nun in der nächsten Runde auf den Franzosen Valentin Royer, Nummer 75 der Weltrangliste.
Zverev bei Wimbledon dieses Mal mit „anderem Gefühl“
Vor Zverev war Yannick Hanfmann durch das 6:7 (6:8), 7:6 (11:9), 6:2, 6:3 gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard erstmals in die zweite Runde eingezogen. Am ersten Wettkampftag hatte schon Jan-Lennard Struff seinen Auftakt gewonnen, Daniel Altmaier könnte dem Trio am Dienstag mit einem Sieg gegen Alex Molčan aus der Slowakei folgen.
Wimbledon sei „schon immer das Grand-Slam-Turnier“ gewesen, bei dem er sich „am schwersten getan“ habe, hatte Zverev vor seinem Auftakt gesagt: „Persönlich habe ich dieses Jahr allerdings ein anderes Gefühl.“ Beide Spieler ließen zunächst bei eigenem Aufschlagspiel nichts anbrennen, bis Zverev das Break zum 5:4 schaffte und anschließend auch den Satz gewann. Blockx erwies sich in seinem erst zweiten Match auf Rasen als hartnäckiger Gegner, schaffte in einem dramatischen Tiebreak den Ausgleich.
Zverev ließ im weiteren Spielverlauf immer wieder Chancen liegen. Im dritten Satz sorgte der Hamburger für einen Schreckmoment, als er ausrutschte und auf den Rasen fiel. Zverev blieb aber unverletzt – und behielt in den nächsten beiden Tiebreaks die Oberhand.
