French Open in Paris

Schock für Zverev: Außenseiter holt sich direkt das Break


Aktualisiert am 31.05.2026 – 16:18 UhrLesedauer: 4 Min.

Fokussiert: Alexander Zverev bei den French Open in Paris.

Fokussiert: Alexander Zverev bei den French Open in Paris. (Quelle: IMAGO/Burak Akbulut/imago-images-bilder)

Deutschlands bester Tennisspieler will bei Roland-Garros ins Viertelfinale einziehen. Dazu muss er aber erst einmal einen gefährlichen „Lucky Loser“ schlagen. Bleibt der Titeltraum des Hamburgers am Leben?

Tennisstar Alexander Zverev spielt am Sonntag gegen einen niederländischen Außenseiter um den Viertelfinal-Einzug bei den French Open in Paris. Der 29 Jahre alte Hamburger trifft auf Jesper de Jong, der in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert war. Doch als sogenannter Lucky Loser bekam er doch noch ein Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte. Zverev ist dennoch der klare Favorit.

Klappt es mit der Runde der letzten Acht? Verfolgen Sie das Match hier live im Ticker.

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Jesper de Jong – Alexander Zverev 3:3

1. Satz, 3:3 – Kurze Antwort: Noch immer nicht so richtig. Er muss erneut über den zweiten Aufschlag gehen, zieht dann eine Rückhand zu lang. Das ist weiter einfach enorm wackelig von Zverev. Dann leistet er sich auch noch einen Doppelfehler. Puh. Macht dann mit großer Mühe den nächsten Punkt, weil de Jong weiter alles zurückbringt, was er ihm anbietet. Der Niederländer kommt ans Netz – und kann da aber gegen einen Volley von Zverev nichts ausrichten. Mit einem Longline-Winner stellt er auf 40:30 und bringt sein Aufschlagspiel per Volley am Netz durch.

1. Satz, 3:2 – Da macht er das jetzt mal gut – und pusht sich selbst, nachdem de Jong mal eine Vorhand ins Aus schlägt. Zverev spricht sich selbst Mut zu, will über den Kampf ins Spiel finden. Er versucht es jetzt mit viel Topspin hoch übers Netz – mit Erfolg: Der nächste Fehler von de Jong – und Zverev hat drei Breakbälle. Schon den ersten nutzt er mit einem Vorhand-Winner. Danach ballt er die Faust. Ist er jetzt in diesem Match angekommen?

1. Satz, 3:1 – Der Deutsche merkt, dass er mehr tun muss, um ins Match zukommen. Er kommt nach dem Aufschlag nach vorn und schließt am Netz ab. Aber erneut ist er mit einer Vorhand zu lang. Sein unerzwungener Fehler Nummer acht. Viel zu viel zu diesem Zeitpunkt des Matches. Immerhin legt er dann einen Service-Winner nach. Und darauf sitzt dann endlich auch mal ein Vorhand-Cross. De Jong bleibt aber dran, forciert einen weiteren Fehler des Weltranglistendritten. Der setzt dann eine Rückhand auf die Linie, de Jong erreicht ihn noch – und dann tauschen beide am Netz Volleys aus – mit besserem Ausgang für den Niederländer, der ihn zu einem Volley ins Aus zwingt. Es geht über Gleichstand. Auch hier sitzt wieder der Aufschlag noch gar nicht bei Zverev, er tut sich merklich schwer. Ein Netzroller fällt günstig für de Jong, der den Ball zurückbringt – und wieder: Ein Vorhand-Fehler von Zverev. Mit einem weiteren Service-Winner stellt er dann aber doch auf Vorteil – und schließt mit dem ersten Ass der Partie ab. Das wird ihm gut tun – hoffentlich.

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