Nach Sieg in Madrid

„Werde nicht sagen, was es ist“ – Zverev macht seltsame Andeutungen

Aktualisiert am 27.04.2026 – 23:42 UhrLesedauer: 2 Min.

Alexander Zverev setzte sich beim Sandplatzturnier in Madrid gegen Terence Atmane durch. (Quelle: Manu Fernandez/AP/dpa)

Alexander Zverev zog in Madrid in die nächste Runde ein. Danach klagte der Tennis-Star über körperliche Probleme – blieb dabei allerdings vage.

Tennisstar Alexander Zverev ist mit etwas Mühe und Nervenstärke ins Achtelfinale beim Masters-1000-Turnier in Madrid eingezogen. Der 29 Jahre alte Hamburger gewann gegen den fehleranfälligen Terence Atmane (24) aus Frankreich 6:3, 7:6 (7:2) nach 1:37 Stunden Spielzeit. Am Dienstagabend trifft Zverev auf Jakub Mensik aus Tschechien, sofern der Deutsche spielen kann. Nach der Partie gegen Atmane klagte er über körperliche Probleme, ohne näher auf diese einzugehen.

Die physischen Probleme habe er im zweiten Satz gehabt, erklärte Zverev. „Ich werde nicht sagen, was es ist. Bis 6:3, 5:2 habe ich ein sehr gutes Match gespielt. Mal schauen, was es ist, weil ich vom Gefühl her eigentlich gutes Tennis zeigen kann.“

Gegen Atmane präsentierte sich Zverev in der Abendsession zunächst deutlich souveräner als beim Auftakt gegen den Argentinier Mariano Navone, den er erst nach drei Sätzen hatte besiegen können. Der Olympiasieger von 2021 leistete sich wenige Fehler und spielte äußerst druckvoll. Atmane hingegen konnte den deutschen Topspieler erst gegen Ende des zweiten Satzes wirklich fordern. Als Zverev schon zum Matchgewinn servierte, schaffte der Außenseiter plötzlich sein erstes Break zum 4:5 und brachte anschließend auch seinen eigenen Aufschlag mit viel Leidenschaft durch.

Die Nummer 74 der Welt blühte auf; Zverev musste um den bereits sicher geglaubten Sieg kämpfen. Der Weltranglistendritte fand nach kurzer Schwächephase und einer kurzen Diskussion mit dem Stuhlschiedsrichter jedoch die richtigen Antworten und behielt im Tiebreak die Nerven. Auf der anderen Seite des Netzes war es Atmane, der nun laut über seine Fehler schimpfte.

In Madrid steht Zverev bereits zum neunten Mal im Achtelfinale, 2018 und 2021 triumphierte er in der „Caja Magica“. Vor Zverev hatte in diesem Jahr nur Jannik Sinner bei den bisherigen vier Masters-Turnieren jeweils das Achtelfinale erreicht. Zverev ist neben dem italienischen Weltranglistenersten der größte Titelkandidat beim mit rund 8,2 Millionen US-Dollar dotierten Sandplatzturnier. Seine Chancen haben sich nach den Absagen des Spaniers Carlos Alcaraz und des Serben Novak Djokovic vergrößert.

Sinner hatte zuvor schon die Titel in Indian Wells, Miami, Monte Carlo gewonnen – und auf dem Weg dahin Zverev jeweils im Halbfinale besiegt. In Madrid ist ein Aufeinandertreffen der beiden erst im Endspiel möglich. Nachdem alle anderen deutschen Tennis-Herren bereits ausgeschieden sind, ist Zverev in Madrid der einzig verbliebene deutsche Tennisprofi in den Einzel-Wettbewerben. Bei den Frauen ist keine deutsche Spielerin mehr im Turnier.

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