„Sonntagstrend“
Umfrage: Union verliert weiter gegenüber AfD
05.07.2026 – 00:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Union verliert in Umfragen weiter, die AfD kann ihre Position an der Spitze halten. Bei der Frage nach einem Parteiverbot der Rechtspartei sind die Bürger gespalten.
Die AfD liegt im aktuellen „Sonntagstrend“ acht Prozentpunkte vor der Union. Laut der Erhebung, die das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erstellt, verlieren CDU/CSU gegenüber der Vorwoche einen Punkt und erreichen nur noch 21 Prozent der Stimmen, während die AfD unverändert bei 29 Prozent bleibt.
Die SPD legt um einen Punkt auf 13 Prozent zu, gleichauf liegen die Grünen. Die Linke kommt in der Befragung auf zehn Prozent. Das BSW verbessert sich um einen Punkt auf vier Prozent. Die FDP liegt ebenfalls bei vier Prozent. Sonstige Parteien erreichen zusammen sechs Prozent, einen Punkt weniger als zuvor.
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Union verliert auch im Deutschlandtrend
Auch im aktuellen „Deutschlandtrend“ von Infratest dimap vom Donnerstag hat die AfD ihren Abstand zur Union auf fünf Punkte vergrößert. In der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung kam die AfD unverändert auf 27 Prozent, danach folgten CDU und CSU mit 22 Prozent, das war ein Punkt weniger als Anfang Juni.
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Während der „Deutschlandtrend“ noch vor der Bekanntgabe des Reformpakets in Union und SPD erstellt wurde, hatte Insa 1.005 Menschen danach zwischen dem 2. und dem 3. Juli befragt. Insa gibt die maximale Fehlertoleranz der repräsentativen Umfrage mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an.
Brandmauer und Parteiverbot spalten Bürger
Laut der Umfrage für die „Bild am Sonntag“ sind die Bürger mit Blick auf ein Parteiverbot der AfD gespalten. 40 Prozent der Befragten sprachen sich eher dafür aus, 45 Prozent eher dagegen. 15 Prozent machten keine Angabe.
Mit Blick auf die Brandmauer finden 42 Prozent es eher richtig, dass Union und SPD eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen. 39 Prozent halten dies eher für falsch. 19 Prozent machten keine Angabe oder waren unentschieden.
