Neuerung zur WM 2026
Spielerwechsel können Zeitstrafen nach sich ziehen
Aktualisiert am 02.06.2026 – 17:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Zuschauer müssen sich bei der WM 2026 auf einige Veränderungen einstellen. Das betrifft nicht nur das Turnierformat, sondern auch Entscheidungen auf dem Feld.
An der WM 2026 nehmen erstmals 48 Nationen teil. In den USA, Kanada und Mexiko wird damit, gemessen an der Zahl der Teilnehmer und der Partien, die bis dato größte Weltmeisterschaft der Geschichte stattfinden. Dabei ändert sich nicht nur der Modus, sondern auch einiges auf dem Platz. So sollen die Schiedsrichter künftig energischer gegen Zeitspiel vorgehen.
Möglich wird dies durch Anpassungen durch das International Football Association Board (Ifab), das weltweit die Regeln für den Fußball vorgibt. Eine Neuerung, die zum Turnier in den USA, Mexiko und Kanada erstmals Anwendung findet, bezieht sich auf Spielerwechsel. Profis, die ausgewechselt werden, müssen das Feld ab dem Aufleuchten der Anzeigetafel binnen zehn Sekunden verlassen. Braucht ein Spieler länger, muss der für ihn eingewechselte Mitspieler zunächst draußen warten. Er darf das Feld erst während der ersten Spielunterbrechung nach Ablauf einer Minute betreten. Bis dahin spielt sein Team also in Unterzahl.
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Gegen übermäßiges Zeitspiel richtet sich auch eine neue Regelung rund um Behandlungsunterbrechungen. Wenn sich ein Spieler auf dem Feld behandeln lässt, muss er anschließend eine Minute lang draußen bleiben. Das gilt jedoch nicht, wenn die Verletzung Folge eines Foulspiels ist, bei dem der Schiedsrichter eine Gelbe oder Rote Karte zückt. Auch Torhüter sind davon ausgenommen.
Das Ifab hat darüber hinaus weitere Veränderungen abgesegnet, die bei der Weltmeisterschaft 2026 zum ersten Mal umgesetzt werden. Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen finden Sie hier.










