Auf dem Weg nach Frankfurt

Linienflug landet notfallmäßig am Münchner Flughafen

14.10.2026 – 03:44 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein A320 der Aegean Airlines (Archivbild): Die Maschine setzte um 19.13 Uhr in München auf. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Daniel Kessler/imago)

Ein Flug aus Griechenland landet außerplanmäßig am Flughafen München. Die Airline nennt dafür einen ungewöhnlichen Grund.

Ein Airbus A320-200 der griechischen Fluggesellschaft Aegean Airlines ist am Dienstagabend nach dem Senden des Notfallcodes 7700 in München gelandet. Das berichtet die „hessenschau“. Die Flug A3532 war auf dem Weg von Thessaloniki nach Frankfurt.

Der Flug sollte planmäßig um 19.25 Uhr in Frankfurt ankommen. Stattdessen setzte das Flugzeug bereits um 19.13 Uhr in München auf, wie im Flugverlauf ersichtlich ist – obwohl das ursprüngliche Ziel nur noch rund 15 Flugminuten entfernt war.

Airline nennt keine Details als Grund für die Umleitung

Es gibt drei feste Notfallcodes, die Piloten in den Transponder eingeben können. Mit 7700 melden sie ganz allgemein, dass an Bord etwas nicht stimmt, ohne zu sagen was. 7600 bedeutet, dass der Funkkontakt ausgefallen ist. 7500 ist das Signal für eine Entführung oder einen anderen gewaltsamen Eingriff von außen.

Im Flugverlauf ist deutlich zu erkennen, dass die Maschine nach München umgeleitet wurde. (Quelle: Screenshot/Flightaware)

Aegean Airlines teilte der „hessenschau“ mit, der Grund für die Umleitung habe nicht am Flugzeug selbst gelegen. Weitere Details nannte die Airline zunächst nicht. Wie viele Passagiere an Bord waren, ist nicht bekannt; ein Airbus A320-200 bietet in der Regel zwischen 150 und 180 Sitzplätze.

Kurz nach der Landung in München hob die Maschine wieder ab und erreichte Frankfurt kurz vor 21 Uhr. Auf eine Anfrage der „hessenschau“ zu den genauen Hintergründen der Umleitung antwortete die Fluggesellschaft bis zum späten Abend nicht.

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