Außerplanmäßige Landung
Bombendrohungen über Europa: Zwei Flieger betroffen
Aktualisiert am 05.11.2026 – 10:53 UhrLesedauer: 1 Min.
Bombendrohungen halten den europäischen Flugverkehr in Atem. Am Donnerstag sind erneut zwei Passagiermaschinen betroffen.
Gleich zwei Passagierflugzeuge sind am Donnerstagmorgen von Bombendrohungen betroffen gewesen. Ein Airbus A320 auf dem Weg von Dublin nach Rom wurde auf den französischen Militärflugplatz Évreux in der Normandie umgeleitet. Das berichtete der Nachrichtensender BFMTV unter Berufung auf das Büro des französischen Premierministers. Die Regierung verfolge die Lage in Echtzeit.
Ob sich tatsächlich Sprengstoff an Bord befindet, ist laut Medienberichten bislang unklar. Zur Zahl der Passagiere und zu möglichen weiteren Maßnahmen lagen zunächst keine Informationen vor.
Auch für einen Flug der polnischen Fluggesellschaft LOT von Warschau nach Brüssel ging eine Bombendrohung ein. Die Maschine konnte jedoch ohne Probleme auf dem Flughafen der belgischen Hauptstadt landen, wie die Zeitung „Het Nieuwsblad“ unter Berufung auf die Sprecherin des Flughafens Brüssel berichtet. „In diesem Fall führt die Föderale Polizei die notwendigen Untersuchungen durch. Aufgrund ihrer Ermittlungen waren für diesen Flug keine weiteren Maßnahmen erforderlich“, sagte Sprecherin Ihsane Chioua Lekhli.
Serie von Bombendrohungen in Europa
Bereits am Dienstag hatten mehrere Bombenalarme den europäischen Flugverkehr beeinträchtigt. Der Flughafen Warschau-Modlin wurde nach einer Drohung gegen einen LOT-Flug aus London vorübergehend geschlossen. Am Warschauer Chopin-Flughafen durchsuchten Einsatzkräfte zudem eine SAS-Maschine aus Kopenhagen.
Nach Angaben polnischer Behörden handelte es sich dabei um eine koordinierte Serie falscher Bombendrohungen. Betroffen waren unter anderem Flüge von Ryanair und Wizz Air sowie ein Kreuzfahrtschiff in Griechenland. Bei den Kontrollen wurde kein Sprengstoff gefunden.
Ob die beiden Vorfälle vom Donnerstag mit dieser Serie zusammenhängen, ist ist noch offen.