Ermittlungen weiten sich aus
Jetzt gerät Meghans Halbbruder ins Visier der Behörden
05.11.2026 – 07:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Thomas Markle Jr. brachte die Ermittlungen gegen seinen Vater ins Rollen. Nun ist Meghans Halbbruder selbst ins Blickfeld der Behörden geraten.
Es war ein Fund, der im Oktober viel Aufsehen erregte: In einem früheren Haus von Thomas Markle Sr. in der philippinischen Provinz Cebu soll eine große Menge kinderpornografischen Materials zurückgeblieben sein. Mehrere Medien berichteten und beriefen sich dabei auf Thomas Markle Jr. – den Sohn des 82-Jährigen und Halbbruder von Herzogin Meghan.
Jetzt hat sich die Lage für Markle Jr. verändert. Wie der philippinische Innenminister Juanito Victor Remulla in Manila am Mittwoch bekanntgab, werde der 60-Jährige aufgrund von Zeugenaussagen zwar als „Person von Interesse“ geführt und nicht als Verdächtiger. Dennoch sagte Remulla, Meghans Halbbruder könne ebenfalls in die mutmaßlichen Straftaten verwickelt sein. Genaue Gründe, weshalb er in den Fokus der Behörden geraten sei, nannte Remulla nicht.
Material sei „besonders verstörend“
Markle Jr. hatte den Ermittlern zuvor vier Kisten mit Beweismaterial übergeben, darunter Computer, Mobiltelefone, Festplatten und alte Videokassetten. Die Polizei in Cebu erhielt in der vergangenen Woche einen richterlichen Beschluss, um die Datenträger und Unterlagen auswerten zu dürfen.
Bei den bisherigen Ermittlungen wurden nach Angaben des Ministers rund 7.500 Fotos sowie ein Video sichergestellt. Das Material zeigt mutmaßlich missbrauchte Mädchen und Jungen aus Asien, Lateinamerika und Europa. Remulla bezeichnete die Aufnahmen als „besonders verstörend“.

Thomas Markle Sr. selbst lebt inzwischen wieder in den USA. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe wies er zurück und bezeichnete sie als „kranke Lügen“.
Herzogin Meghan hatte sich nach Bekanntwerden der Berichte im Oktober „zutiefst bestürzt“ gezeigt. Sie teilte mit, bereits 2018 von britischen Sicherheitsbehörden über „beunruhigende und verstörende Vorwürfe“ gegen ihren Vater informiert worden zu sein. Meghan erklärte dazu: „Ich hoffe, dass nun verständlich wird, dass – trotz der Verzerrungen durch einige Medienberichte im Laufe der Jahre – jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm den Kontakt zu unseren Kindern zu verweigern, nur einem Grund diente: sie zu schützen.“