Sci-Fi-Tipp
Dieser dystopischer Abenteuerfilm hat bis heute Kultstatus
29.10.2026 – 11:14 UhrLesedauer: 3 Min.
Ein dystopisches New York ohne Menschen. Nur ein Mann und sein Hund sind noch übrig. Und er sucht verzweifelt nach einem Heilmittel.
Der Film „I Am Legend“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Richard Matheson aus dem Jahr 1954. Es ist die dritte Verfilmung des Stoffes, nach „Ich bin Legende“ (1964) mit Vincent Price und „Der Omega-Mann“ (1971) mit Charlton Heston. Bei einem Budget von rund 150 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit etwa 585 Millionen US-Dollar ein.
Für Hauptdarsteller Will Smith, der den Film fast allein bestreitet, war „I Am Legend“ ein großer Hit, dabei sollte das Ende ursprünglich ganz anders aussehen.
Darum geht es in „I Am Legend“
Der Film spielt Jahre nach einer Seuche, die den Großteil der Menschheit ausgelöscht und den Rest in Monster verwandelt hat. Der Virologe Robert Neville (Will Smith) scheint der letzte Mensch in New York zu sein. Seine einzigen Begleiter sind sein Schäferhund Sam und die Erinnerung an seine Familie. Tagsüber durchstreift er die leeren Straßen, nachts verbarrikadiert er sich. Denn dann kommen die Infizierten hervor, nachtaktive Mutanten.
Neville ist auf der Suche nach einem Heilmittel. Jeder Tag ist ein Kampf gegen die Einsamkeit und gegen die Frage, ob seine Arbeit überhaupt Sinn ergibt. Dann begegnet er Anna (Alice Braga), einer Überlebenden, die ihm neue Hoffnung gibt. Gleichzeitig wächst die Gefahr, und Neville muss entscheiden, wie weit er für diese Hoffnung gehen will.
So sehenswert ist der Sci-Fi-Film
Das Herzstück von „I Am Legend“ ist Will Smiths Darstellung des Robert Neville. Über weite Strecken ist er fast allein auf der Leinwand zu sehen und genau das trägt den Film. Eindringlich und emotional gibt er einen Mann, der unter der Isolation langsam zerbricht und ständig zwischen Jäger und Gejagtem wechselt. Trotz des dystopischen Hintergrundes lässt der Film auch immer Raum für Humor.
Visuell lebt der Film von den Bildern eines menschenleeren New Yorks. Regisseur Francis Lawrence und sein Team haben die Stadt so verfallen lassen, dass sie fast unheimlich wirkt. Unkraut wächst zwischen den Straßen und überall stehen verlassene Autos. Es ist eine Stadt, die mehr Dschungel als Beton ist.
Das macht die dystopische Vision von „I Am Legend“ fühlbar. Bei der internationalen Filmdatenbank „IMDb“ hat der Film 7,2 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ kommt er auf 68 Prozent bei Kritikern und dem Publikum.
„I Am Legend“ läuft am Samstag, 31. Oktober 2026, um 22.50 Uhr auf VOX. Der Film ist auch bei MagentTV als Kauf- und Leih-Version verfügbar.
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„I Am Legend“ hätte fast ein komplett anderes Ende gehabt
Auch fast zwanzig Jahre nach dem Kinostart 2007 wird über das Ende von „I Am Legend“ gestritten. Die Kinofassung ist bewusst emotional angelegt: Neville ist der eindeutige Held, der am Ende die Menschheit rettet. Ursprünglich war jedoch ein alternatives Ende vorgesehen. Darin ist Nevilles Rolle vielschichtiger, denn die Infizierten erweisen sich als Wesen mit sozialen Strukturen und Intelligenz und nicht als reine Monster.