Ein Western nach wahren Ereignissen: Dieser 90er-Film erzählt von Mut und Widerstand
29.10.2026 – 06:00 UhrLesedauer: 2 Min.
„Crazy Horse – Der stolze Krieger“: Hinter der Geschichte steckt eine wahre Begebenheit. (Quelle: Circle Pictures)
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Im Western-Genre stehen oft Cowboys im Mittelpunkt. Doch die weite Prärie birgt noch andere faszinierende Figuren, wie „Crazy Horse – Der stolze Krieger“ zeigt.
Mit dem Wilden Westen verbindet man Namen wie Billy the Kid, Wyatt Earp oder Jesse James. Weniger bekannt sind die Geschichten der mutigen Ureinwohner, die ihr Land gegen weiße Siedler verteidigten. „Crazy Horse – Der stolze Krieger“ erzählt von einem Anführer, der den Stamm der Lakota schützte.
Darum geht es in „Crazy Horse – Der stolze Krieger“
Crazy Horse (Michael Greyeyes) übernimmt die Führung des Oglala-Stammes, nachdem sein Onkel Red Cloud sich zurückgezogen hat. Doch die Zeiten sind schwierig: Immer mehr Siedler drängen auf das Land der Lakota.
Um den Verlust ihres Bodens zu verhindern, ruft Crazy Horse die Stämme zusammen und führt sie in einen historischen Kampf. Am Little Big Horn treffen die Ureinwohner auf General Custer (Peter Horton). Doch als Crazy Horse in Gefangenschaft gerät, muss er seine Strategie überdenken. Das Schicksal seines Stammes hängt von seinen Entscheidungen ab.
Wie sehenswert ist „Crazy Horse – Der stolze Krieger“?
Regisseur John Irvin nimmt sich bei der Darstellung der Ereignisse einige Freiheiten. Das Filmmagazin „Filmdienst“ schreibt: „Versuch einer fernsehgerechten Aufarbeitung einer wichtigen Episode aus den Indianerkriegen, der viele historische Lücken aufweist und eher folkloristisch als detailgetreu ausgefallen ist.“
Trotzdem vergibt die internationale Filmdatenbank „IMDb“ 6,4 von zehn Punkten. Auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ stimmen 80 Prozent des Publikums für den ungewöhnlichen Western.
„Crazy Horse – Der stolze Krieger“ ist aktuell bei Amazon Prime Video im Abo verfügbar. Alternativ ist der Film beim Anbieter Netzkino kostenfrei zu streamen.
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Die Legende von „Crazy Horse“
Regisseur John Irvin stützt sich auf die Lebensgeschichte des titelgebenden Helden. Laut der historischen Datenbank „wilder-westen. org“ wurde Crazy Horse um 1840 geboren. Bei einem Fluchtversuch am 5. September 1877 erlitt er eine tödliche Verletzung.
Wie Crazy Horse tatsächlich aussah, bleibt ein Rätsel. Auch über seinen Geburtsort gibt es nur Vermutungen. Experten gehen davon aus, dass er aus der Gegend der Black Hills in South Dakota stammt. Über seinen Mut und seinen selbstlosen Einsatz herrscht jedoch weitgehend Einigkeit.
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