„Wahnsinnig gehasst“
Patrice Aminati packt über Trennung von Ehemann Daniel aus
Aktualisiert am 23.10.2026 – 22:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit mehr als drei Jahren lebt Patrice Aminati mit schwarzem Hautkrebs. Nun offenbart die Influencerin, wie sehr die schwere Zeit ihr Liebesleben beeinflusst hat.
Im Jahr 2023 bekam Patrice Aminati die erschütternde Diagnose Hautkrebs. Damals war ihre Tochter Charly Malika gerade einmal sieben Monate alt. Mit deren Vater, Moderator Daniel Aminati, war die 31-Jährige seit April 2022 verheiratet. Im Dezember vergangenen Jahres wurde die Trennung des Paares bekannt. Eine turbulente Zeit, über die Patrice Aminati in der neuen Folge des ZDF-Formats „Terra Xplore: Im Kopf von …“ mit Psychologe und Moderator Leon Windscheid spricht.
In der Sendung schildert die 31-Jährige, wie sehr ihr Krebs im vierten Stadium sie körperlich und seelisch verändert hat. Wie Patrice Aminati zugibt, habe sie sich selbst nicht mehr wiedererkannt und sei plötzlich jemand gewesen, „der nicht mehr kann, der unfassbar traurig ist, der hilfs- und pflegebedürftig ist“.
Patrice Aminati: „Ich habe wahnsinnige Angst“
Ein Zustand, der direkte Auswirkungen auf ihr Privatleben hatte: „Mein Ex-Mann hat eine junge Frau geheiratet, die Kraft hat, die Bock aufs Leben hat.“ Nach der Diagnose sei jedoch „alles anders“ gewesen, da sie sich „überhaupt nicht wohl oder als Frau gefühlt“ habe. „Das war grausam“, so Patrice Aminati. Laut der Influencerin sei es „unfassbar schwer für ein Liebespaar“, eine solche Situation gemeinsam zu bewältigen.

„Ich habe mich selber so wahnsinnig gehasst in diesem Moment“, erklärt die 31-Jährige. Sie habe sich in dem Moment bei ihren Eltern, „in diesem Nest“, aufgehobener und sicherer gefühlt als in ihrer Partnerschaft, in der neben Alltag auch eine Liebesbeziehung im Mittelpunkt stand. In so einem „desolaten Zustand“, körperlich wie seelisch, sei das „nicht schön“ gewesen. Dennoch sei die Trennung von Daniel Aminati am Ende eine Entscheidung „nicht gegen jemanden, sondern für mich“ gewesen.
Mittlerweile versucht Patrice Aminati, trotz ihrer palliativen Behandlung hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. In der ZDF-Sendung gibt sie dennoch zu: „Es ist furchtbar und ich habe wahnsinnige Angst. Aber ich versuche, mich auch ständig zu fragen: Was will ich für ein Mensch sein? Mit welcher Haltung will ich da durchgehen?“ Die gebürtige Dresdnerin nehme zuhause das Wort „Krebs“ bewusst nie in den Mund. Sie habe ihre vierjährige Tochter auch noch nicht darüber aufgeklärt, „was im Raum steht“. Gleichzeitig betont die 31-Jährige, wie sehr sie ihre Tochter aufwachsen sehen will. Sie fühle Verantwortung, „zumindest, bis sie 18 ist. Und wenn ich sie auf allen Vieren über diese Ziellinie bringe“. Die komplette Ausgabe von „Terra Xplore: Im Kopf von …“ ist ab 2. November ab 10 Uhr im Streamingportal des ZDF abrufbar.