„Das mache ich auch gerne“
Verona Pooth: Bei einem Thema ist sie ganz offen
21.10.2026 – 08:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Moderatorin Verona Pooth pendelt heute zwischen Dubai und Deutschland. In einer TV-Sendung hat sie sich nun überraschend offen zu ihrer Steuerlast geäußert.
Verona Pooth hat sich kürzlich in der ARD-Talkshow „Käpt’ns Dinner“ zu ihrer persönlichen Steuerlast geäußert. Die Moderatorin, die lange in Meerbusch bei Düsseldorf gelebt hat, gab an, stets rund 45 Prozent ihres Einkommens an den Fiskus abgeführt zu haben – und erklärte, warum sie das nicht als Belastung empfinde. Zugleich übte sie Kritik am Umgang des Staates mit Steuergeldern.
Im Gespräch mit Moderator Michel Abdollahi sagte Pooth: „Das mache ich auch gerne.“ Sie schätze es, „in einem Land ohne Krieg“ zu leben, in dem Schulen für alle zugänglich seien und auch Menschen ohne Krankenversicherung in Krankenhäusern behandelt würden. „Das ist ja nicht in jedem Land üblich“, so die 58-Jährige, die seit rund 30 Jahren im Showgeschäft aktiv ist.
Trotz dieser Haltung ließ Pooth auch Kritik erkennen. Was sie störe, sei der Umgang mit den eingenommenen Mitteln: „Viele Steuergelder werden verbrannt, für nichts und nochmal nichts“, sagte sie. Das sei für sie eine „Katastrophe“. Deutschland den Rücken zu kehren, komme für sie deshalb aber nicht infrage. „An sich ist Deutschland in der heutigen Zeit ein sehr freies Land“, betonte Pooth, die zwischen Dubai und Deutschland pendelt.
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Unter dem Instagram-Beitrag der ARD fanden sich zahlreiche zustimmende Reaktionen. „Sie hat so recht! Den Deutschen geht es so gut und es wird nur gemeckert“, schrieb beispielsweise ein Nutzer. Ein weiterer kommentierte: „Dem stimme ich gerne zu. Wir leben nach wie vor privilegiert.“ Ein anderer ergänzte: „Tolle und richtige Einstellung. Natürlich gibt es Dinge zu kritisieren.“
Verona hatte mit Ehemann Franjo Pooth und den gemeinsamen Söhnen jahrzehntelang in ihrer Villa in Meerbusch bei Düsseldorf gelebt. Doch dann entschlossen sie sich zur Auswanderung: Das Anwesen wurde verkauft, Dubai wurde der neue Lebensmittelpunkt der Familie. Verona Pooth fiel der Abschied jedoch zunächst schwer.
Verona Pooth: Luxuriöses Leben in Dubai
Nun spielt sich der Alltag der Pooths größtenteils in einer neuen Kulisse ab: Sonne, Hochhäuser, Luxus – und ein Penthouse im exklusiven Stadtteil Al Barari. Die dortige Unterkunft soll mehr als 500 Quadratmeter groß sein. Pooth selbst beschrieb sie als hell, weitläufig und komplett in Weiß gehalten. Hinzu kommt offenbar eine große Terrasse mit Blick über Al Barari.
Wegen der Arbeit und ihrem Sohn Diego, der mit seiner Partnerin Louisa seit kurzem wieder in Meerbusch lebt, pendelt die 58-Jährige jedoch noch immer regelmäßig nach Deutschland. Aktuell ist sie als Mitglied des Rateteams in der Sendung „The Masked Singer“ zu sehen.