Kurioses Projekt
Fußball-Star kauft Luxushaus in klubeigener Kleinstadt
12.10.2026 – 12:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Manchester City steckt tief in der Bredouille. Star-Stürmer Erling Haaland unterstützt indes mit einem Immobilienkauf ein Projekt des Klubs.
Manchester-City-Stürmer Erling Haaland hat gemeinsam mit seinem Vater Alf-Inge je ein Haus in einem Luxus-Immobilienprojekt in Abu Dhabi gekauft. Das Projekt läuft unter dem Namen seines Klubs – und der steht gerade unter maximalem Druck: Die Premier League hat Manchester City kurz zuvor wegen 115 Finanzverstößen schuldig gesprochen.
Per Videobotschaft bei einer Veranstaltung in der Etihad Arena in den Vereinigten Arabischen Emiraten bestätigte Haaland den Kauf. „Hallo zusammen, ich bin so glücklich, weil ich beim City-Projekt von Ohana dabei bin“, sagte er. „Wir werden Nachbarn in Abu Dhabi sein. Ich habe gerade ein Haus gesichert, mein Vater auch.“
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Alf-Inge Haaland war persönlich vor Ort und nahm symbolisch einen Schlüssel von Ohana-Chef Husein Salem entgegen. Auch Ex-City-Trainer Pep Guardiola war anwesend. „Ohana“ ist eine Kooperation zwischen der Luxus-Immobiliengesellschaft Ohana Residences und Manchester City – das erste Projekt dieser Art unter dem Namen des Klubs.
Rechtliche Probleme bei City
Geplant sind mehr als 2.000 Einheiten, die Fertigstellung ist für 2029 angekündigt. So soll eine Kleinstadt entstehen, die komplett vom englischen Erstligisten geprägt ist. Es soll Fußballplätze, Skate-Parks oder Amphitheater im Klubdesign geben. Der britischen Tageszeitung „Mirror“ zufolge beginnen die Preise bei rund 900.000 Euro für ein Zwei-Zimmer-Townhouse und reichen bis zu rund 8,5 Millionen Euro für ein individuell geplantes Anwesen.
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Haaland kam 2022 zu Manchester City und hat mit den Finanzverstößen persönlich nichts zu tun. Dennoch fällt der Hauskauf in eine heikle Phase für seinen Klub. Ein unabhängiges Dreiergremium der Premier League befand City in 115 Anklagepunkten für schuldig. Der Vorwurf: Zwischen 2009 und 2018 soll der Klub seine Einnahmen durch Scheinsponsoring-Verträge mit Firmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten künstlich um rund eine Milliarde Euro erhöht haben.
Manchester City hat Berufung eingelegt und erklärt, über „unwiderlegbare Beweise“ für die eigene Unschuld zu verfügen. Das Strafmaß steht noch aus. Möglich sind Punktabzüge, Transfersperren, die Aberkennung früherer Titel oder ein Ausschluss aus der Premier League. Der Klub gehört Scheich Mansour aus der Herrscherfamilie von Abu Dhabi.