„Ohne Drama. Ohne Ausreden.“
TV-Koch Mirko Reeh bekennt sich zu Alkoholproblem
Aktualisiert am 21.09.2026 – 10:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Die meisten kennen Mirko Reeh gut gelaunt am Herd oder vor der Kamera. Nun wandte sich der 49-Jährige mit einer sehr persönlichen Botschaft an sein Umfeld.
Seit 2026 steht Mirko Reeh gemeinsam mit Wolfgang Schwalm auf der Bühne. Als „Die Herzileins“ singen die beiden Schlagermusik. In einem der Lieder heißt es: „Schuld war doch nur der Wein.“ Eine Botschaft, die Mirko Reehs Leben entsprungen sein könnte. Denn der TV-Koch leidet unter einem Alkoholproblem.
Das hat er in einer Nachricht an Freunde, Wegbegleiter und Geschäftspartner publik gemacht, aus der die „Bild“ zitiert. Reeh kündigte darin an: „Ich werde ab heute ohne Alkohol leben.“
Reeh schrieb in dem Text weiter, er habe für sich „erkannt, dass Alkohol in meinem Leben einen Platz eingenommen hat, der mir nicht guttut“. Dass er diesen Schritt öffentlich mache, falle ihm alles andere als leicht: „Im Gegenteil, es fällt mir sehr schwer.“ Sein Vorsatz laute dennoch: „Ohne Drama. Ohne Ausreden.“
Was er mit den Wildecker Herzbuben zu tun hat
Reeh ist aus Sendungen wie „Achtung Kontrolle“ bekannt und stand für zahlreiche eigene TV-Projekte vor der Kamera. Wolfgang Schwalm wurde als eine Hälfte der Wildecker Herzbuben berühmt. Nach dem Ende der bisherigen Herzbuben-Konstellation fanden die beiden zueinander und treten seitdem gemeinsam als „Wolfgang und Mirko – die Herzileins“ auf.

In seiner Nachricht legte Reeh laut dem Bericht außerdem offen, er habe sich in den vergangenen Tagen intensiver mit den Anonymen Alkoholikern beschäftigt. Ihn beeindrucke, „wie viel Kraft in dieser Gemeinschaft, in gegenseitigem Verständnis und vor allem in absoluter Offenheit steckt“. Mit seinem Schritt nach außen verbinde Reeh auch eine Botschaft an andere: „Vielleicht hilft meine Offenheit auch jemandem, der gerade selbst merkt, dass Alkohol mehr Raum im eigenen Leben einnimmt, als er sollte.“
Dabei wolle er niemanden belehren: „Ich kann nur für mich sprechen. Für mich ist diese Entscheidung kein Grund, mich zu verstecken. Ganz im Gegenteil. Es ist eine Entscheidung für mich. Für mein Leben. Und für meine Zukunft.“