„Bleibe Erfurter“
Bodo Ramelow zieht nach Italien – teilweise
03.09.2026 – 20:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Er hat gern über sein Ferienhaus in Ostthüringen gesprochen. Nun verlegt Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow seinen Nebenwohnsitz in die Heimat seiner Frau.
Südtiroler Berge statt Saaletalsperre: Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) verkauft sein Ferienhaus am Bleilochstausee in Ostthüringen, um mehr Zeit im italienischen Meran verbringen zu können. „Ich verlege einen Teil meines Lebens mit meiner besseren Hälfte nach Italien“, sagte Ramelow in Erfurt. Zuerst hatten die Zeitungen von Funke Thüringen über den Verkauf von Ramelows Feriendomizil an einer der großen Saaletalsperren berichtet.
Ein Grund sei auch, dass seine Frau, eine gebürtige Italienerin, wieder mehr ihre Muttersprache sprechen wolle, berichtete Ramelow. In Meran seien sie in den vergangenen Jahren bereits oft im Urlaub gewesen. Es sei die Entscheidung gefallen, das aufwendig zu bewirtschaftende, etwa 2.000 Quadratmeter große Waldgrundstück in Thüringen gegen eine Mietwohnung in der Stadt in Südtirol zu tauschen.
Ramelow bekräftigte, dass sich an seinem Hauptwohnsitz Erfurt nichts ändern werde. „Ich bin Erfurter, ich bleibe Erfurter.“ Das gelte auch nach dem Ende seines Bundestagsmandates. Für ihn sei die laufende Legislaturperiode im Bundestag die letzte. Er werde sich danach nicht erneut um ein politisches Mandat bewerben, bekräftigte der Linke-Politiker. Ramelow ist seit der Bundestagswahl 2025 einer der Vizepräsidenten des Bundestags.