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Home » Rückblick auf 2006: Alemannia Aachens missglückte Bundesliga-Rückkehr
Sport

Rückblick auf 2006: Alemannia Aachens missglückte Bundesliga-Rückkehr

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 12, 2026
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Rückblick auf 2006: Alemannia Aachens missglückte Bundesliga-Rückkehr

Rückblick auf Saison 2006/2007

Heute vor 20 Jahren: Aachens Bundesliga-Rückkehr geht schief


Aktualisiert am 12.08.2026 – 06:00 UhrLesedauer: 3 Min.

imago 16974550Vergrößern des Bildes

Aachens Sergio Pinto im Zweikampf mit Leverkusens Tranquillo Barnetta (Archivbild): Alemannias erste Bundesligapartie nach 36 Jahren. (Quelle: imago sportfotodienst)

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Am 12. August 2006 bestreitet die Alemannia ihr erstes Bundesligaspiel seit 36 Jahren. Gegen Bayer Leverkusen zahlt die Mannschaft Lehrgeld – auch, weil ein Ex-Aachener trifft.

36 lange Jahre hatten die Fans der Alemannia diesen Moment herbeigesehnt: Weil Konkurrent Greuther Fürth 0:1 beim 1. FC Saarbrücken verlor, stand bereits Mitte April 2006, fünf Spieltage vor dem Ende der Saison, Aachens Rückkehr in die Bundesliga fest. In der Stadt brachen an diesem Sonntagnachmittag alle Dämme. Tausende strömten in die Innenstadt und feierten die bevorstehende erste Bundesligasaison seit dem Abstieg 1970.

Um im Oberhaus zu bestehen, verpflichtete die Alemannia im Sommer 2006 mehrere Neuzugänge, die sich später in die Startelf spielen sollten: Für die Offensive kamen Szilárd Németh, Vedad Ibisevic und Emmanuel Krontiris, die Defensivreihe verstärkten Nico Herzig und Jeffrey Leiwakabessy. Als „Königstransfer“ verpflichtete Aachen Mittelfeldspieler Matthias Lehmann: Für 900.000 Euro wechselte der damals 22-Jährige von 1860 München an den Tivoli – bis heute ist der teuerste Spieler, den der Verein jemals verpflichtet hat.

  • Heute vor 20 Jahren: So erlebte Alemannias Vereinsikone Erik Meijer den Bundesliga-Aufstieg

Mit Rekordmann Lehmann in der Startelf reisten die Schwarz-Gelben am ersten Spieltag der Bundesligasaison am 12. August 2006 zu Bayer Leverkusen. Auch Herzig und Leiwakabessy erhielten gleich das Vertrauen von Alemannias Aufstiegstrainer Dieter Hecking, in der Offensive setzte er auf Sascha Rösler, Marius Ebbers und Laurentiu Reghecampf.

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Alemannias Marius Ebbers (l.) gegen Leverkusens Carsten Ramelow: Zweikampf um den Ball. (Quelle: imago sportfotodienst)

Rote Karte für Aachen: Bayer führt früh mit 2:0

Die Werkself, die sich in der vorherigen Spielzeit mit Platz fünf für den UEFA-Pokal qualifiziert hatte, ging gegen den Aufsteiger als Favorit in die Partie. Das unterstrichen auch die Namen in der Startaufstellung: Bayer-Trainer Michael Skibbe setzte etwa auf spätere und ehemalige deutsche Nationalspieler wie Gonzalo Castro, Vizeweltmeister Carsten Ramelow, „Sommermärchen“-Held Bernd Schneider und den Ex-Aachener Simon Rolfes.

Vor 22.500 Zuschauern, darunter 400 mitgereiste Aachener, wurde Bayer seiner Favoritenrolle von Anfang an gerecht und erspielte sich durch Rolfes und Sergej Barbarez erste Chancen. Nach 23 Minuten dann der frühe Schock für die Alemannia: Torwart Kristian Nicht sah nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums die Rote Karte.

In Unterzahl geriet Aachen in Rückstand. Nach Vorlage von Castro erzielte Ramelow in der 32. Minute das 1:0 für Leverkusen. Kurz vor der Halbzeitpause der nächste Rückschlag für die Schwarz-Gelben: Einen Fehlpass von Alemannias Kapitän Reiner Plaßhenrich nutzte Castro zur Zwei-Tore-Führung aus.

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