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Home » 120 Feuerwehrleute kämpfen – Gelände ist unbefahrbar
Panorama

120 Feuerwehrleute kämpfen – Gelände ist unbefahrbar

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 12, 2026
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120 Feuerwehrleute kämpfen – Gelände ist unbefahrbar

„Größter Brand der letzten 30 Jahre“

Sieben Hektar Wald in Flammen – Feuerwehr kämpft sich zu Fuß vor


Aktualisiert am 12.08.2026 – 04:49 UhrLesedauer: 3 Min.

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Feuerwehreinsatz im Bereich des Touristenwegs in Meßbach in Plauen. (Quelle: plauen.de/Stadt Plauen)

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Zahlreiche Feuerwehrleute sind in Sachsen bei einem Waldbrand im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalten sich als schwierig. Auch in Baden-Württemberg lodern mehrere Brände.

Nur mit großer Mühe können rund 120 Feuerwehrleute einen Waldbrand bei Plauen im sächsischen Vogtlandkreis löschen, der seit Dienstagabend wütet. „Wir reden hier von dem größten Brandereignis, das wir in den Wäldern und auf den Feldern in den letzten 30 Jahren hatten“, sagte Oberbürgermeister Steffen Zenner. Insgesamt sind dem Stadtoberhaupt zufolge etwa sieben Hektar betroffen, was einer Fläche von knapp zehn Fußballfeldern entspricht.

Ein Ende der Löscharbeiten ist bislang nicht in Sicht. Kurz nach Mitternacht teilte die Stadt mit, die Lage sei „unverändert schwierig“. Die Löscharbeiten dauerten auch in den Nachtstunden an, hieß es in einem Update gegen 1.30 Uhr.

Schwierige Löscharbeiten

Das Gelände liege teilweise an einem steilen Hang und sei mit Feuerwehrautos nicht befahrbar, hieß es. Feuerwehrleute müssten sich daher zu Fuß vorarbeiten und die Schläuche kontinuierlich verlängern. Einsatzkräfte hatten zudem eine Schneise in den Wald geschlagen, um die Flammen zu stoppen. Aus der Luft wurden die Löscharbeiten laut einem Bericht des MDR von einer Drohnenstaffel der Johanniter unterstützt. Das Technische Hilfswerk (THW) war auch vor Ort.

Ein weiteres Problem sei das viele Totholz, erklärte Feuerwehrchef Patrick Heinritz. Bei dem betroffenen Wald handelt es sich demnach um einen sogenannten Renaturierungswald. Dort werden umgestürzte Bäume häufig liegengelassen, um Lebensräume für Käfer und Insekten zu werden.

Patrick Heinritz (FGL Brandschutz) informiert Oberbürgermeister Steffen Zenner zur aktuellen Lage in Plauen.Vergrößern des Bildes
Patrick Heinritz (FGL Brandschutz) informiert Oberbürgermeister Steffen Zenner zur aktuellen Lage in Plauen. (Quelle: plauen.de/Stadt Plauen)

Hoffnung auf Hubschrauber

Die Einsatzkräfte pendelten mit mehreren Tanklöschfahrzeugen in den Wald um ausreichend Wasser zu dem Feuer zu bekommen. Ab dem Morgen um 7 Uhr sollen drei Hubschrauber die Feuerwehrleute aus der Luft unterstützen. Die Helikopter werden Löschwasser über dem Brandgebiet abwerfen, wie die Stadt mitteilte.

Wegen des Brandes sind Teile der nahegelegenen Bundesstraße 173 gesperrt. Die Stadt ruft die Bevölkerung in einem Radius von zwei Kilometern auf, Fenster und Türen wegen des Rauchs geschlossen zu halten.

Mehrere Waldbrände in Baden-Württemberg

Auch die Feuerwehren im Ortenaukreis in Baden-Württemberg kämpfen gegen mehrere Waldbrände. Am Dienstagnachmittag waren zunächst zwei Brände nahe Biberach ausgebrochen, später noch ein dritter. Ein Ende der Löscharbeiten ist bislang nicht in Sicht. Die Maßnahmen bei beiden Bränden werden auf jeden Fall noch ein bis zwei Tage andauern, so Kreisbrandmeister Bernhard Frei. „Das wird schon noch ein kräftezehrender Job für die Feuerwehren.“

Rund 16 Hektar Wald – was etwa der Fläche von 22 Fußballfeldern entspricht – stehen in Zell am Harmersbach in Flammen. Die Einsatzkräfte hätten die Lage inzwischen im Griff, erklärte der Kreisbrandmeister in der Nacht.

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