30 Kilometer
Hunderte Nackte radeln durch Berlin – das steckt dahinter
09.08.2026 – 14:34 UhrLesedauer: 1 Min.
FKK auf zwei Rädern: Zum ersten Mal gibt es die Nacktradel-Demo in Berlin. Warum sind Hunderte Menschen dabei?
Zum ersten Mal hat in Berlin der „World Naked Bike Ride“ stattgefunden. Die Polizei sprach von rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die bei Sonnenschein und rund 30 Grad unbekleidet durch die Stadt radelten. Laut den Organisatoren war es den Teilnehmenden selbst überlassen, ob sie ganz nackt oder nur teilweise entkleidet mitfuhren.

Gestartet wurde im Mauerpark: Von dort führte die Route über das Regierungsviertel; geplant war eine Strecke von mehr als 30 Kilometern entlang des Berliner Mauerwegs bis nach Schönefeld.
„World Naked Bike Ride“: Zeichen für Toleranz und Selbstakzeptanz
Die Veranstalter wollten nach eigenen Angaben ein Zeichen setzen für Toleranz und Selbstakzeptanz, Naturverbundenheit, Umweltschutz sowie Inklusion und Körpervielfalt. Dabei knüpften sie an das FKK-Motto „Nackt sind wir alle gleich“ an – mit einer Abwandlung: Es gehe um Vielfältigkeit der menschlichen Körper statt um Konformität, heißt es auf der Internetseite der Veranstalter.
Einer der Organisatoren hatte die Grundidee im Vorfeld so beschrieben: „Einer der Grundgedanken beim Naturismus ist es, sich nackt zu begegnen, weil man sich ohne Masken und ohne Statussymbolen entsprechend begegnet.“
Nach Angaben der Veranstalter verzeichnen Naturismus-Vereine und -Zusammenschlüsse in Deutschland einen zunehmenden Mitgliederrückgang. Die Demo sollte demnach auch dazu dienen, für die Bewegung zu werben.










