Gästehaus des Bundes
Regierung gibt Schloss Meseberg endgültig auf
30.07.2026 – 08:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Angela Merkel und Olaf Scholz trafen sich hier mit Staatsgästen und ihrem Kabinett: Schloss Meseberg war 20 Jahre lang große politische Bühne. Jetzt steht seine Zukunft fest.
Die Bundesregierung setzt künftig nicht mehr auf ein einziges Gästehaus für Empfänge und Kabinettsklausuren. Damit geht die Zeit von Schloss Meseberg als Gästehaus der Bundesregierung zu Ende – der Nutzungsvertrag mit der Messerschmitt-Stiftung läuft im Februar 2027 aus.
„Künftig sollen hochrangige Veranstaltungsformate an verschiedenen, dem Anlass angemessenen Veranstaltungsorten oder auch in dem voraussichtlich 2028 fertiggestellten Veranstaltungsbereich im Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes“ abgehalten werden, sagte eine Regierungssprecherin der Deutschen Presse-Agentur.
Das Barockschloss Meseberg im Landkreis Oberhavel in Brandenburg war seit 2007 Ort für Empfänge von Staatsgästen sowie für Kabinettsklausuren. Hinsichtlich des Vertragsendes verwies die Regierungssprecherin auf finanzielle Gründe.
„Die Kosten für einmalige Anmietungen externer Veranstaltungsorte werden deutlich unter den Gesamtkosten liegen, die bisher jährlich für Schloss Meseberg angefallen sind“, sagte sie. Auf die Frage, ob die Bundesregierung Schloss Meseberg auch künftig in irgendeiner Form unterstützen werde, antwortete sie, dass dies nicht vorgesehen sei.











