Unfall in deutschem Freibad
Pumpe saugt Kind unter Wasser – neue Details
Aktualisiert am 16.07.2026 – 17:45 UhrLesedauer: 1 Min.
Schock in einem Freibad in Baden-Württemberg: Ein Kind muss wiederbelebt werden. Zweieinhalb Wochen später gibt es neue Informationen – und einen Verdacht.
Nachdem ein Kind im Freibad Waldbronn im Landkreis Karlsruhe von einer Pumpe angesaugt wurde und dabei beinahe gestorben wäre, hat die Staatsanwaltschaft neue Details mitgeteilt. Wie der SWR berichtete, weist ein in Auftrag gegebenes Gutachten offenbar auf schwere Mängel an der Technik hin.
Freibad-Schock: Konkrete Mängel festgestellt
Die Pumpe soll zu einer sogenannten Messwasserentnahmestelle gehören. Im konkreten Fall soll die Ansauggeschwindigkeit der Pumpe deutlich zu hoch eingestellt gewesen sein, so der SWR. Auch die Öffnung selbst soll zu groß gewesen sein. Für das Mädchen sei es dadurch unmöglich gewesen, sich eigenständig zu befreien.
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Die Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen eingeleitet, die weiter andauern. Waldbronns Bürgermeister Christian Stalf hatte laut SWR nach dem Unfall betont, dass die Anlage in dem Freibad relativ neu sei. Sie sei regelmäßig gewartet und ordnungsgemäß betrieben worden.
Die Neunjährige war Ende Juni in dem Freibad der 13.000-Einwohner-Gemeinde an den Haaren unter Wasser gezogen worden. Das Kind musste wiederbelebt werden und war nach damaligen Angaben der Polizei außer Lebensgefahr. Aufsichtspersonen und Badegäste seien sehr schnell zu Hilfe geeilt, hieß es.
Nach dem Vorfall war das Bad tagelang geschlossen. Die Pumpe soll bis zum Ende der Ermittlungen außer Betrieb bleiben. Das Freibad bezeichnet sich auf seiner Webseite als besonders familienfreundlich.









