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Chinas Präsident Xi Jinping nutzte am Freitag einen großen KI-Gipfel, um gegen die Technologiebeschränkungen der USA vorzugehen, und forderte, dass künstliche Intelligenz als globale Anstrengung entwickelt und verwaltet werden sollte und nicht von einem einzelnen Land dominiert werden sollte.
In seiner Rede in Shanghai warnte Xi vor dem, was er als „Überdehnung“ nationaler Sicherheitsbedenken bezeichnete – ein deutlicher Hinweis auf die von den USA angeführten Beschränkungen, die China von einigen der fortschrittlichsten Chips und KI-Technologie der Welt abgeschnitten haben.
„Die Entwicklung künstlicher Intelligenz sollte kein Alleingang eines einzelnen Landes sein, sondern vielmehr eine Symphonie globaler Zusammenarbeit“, sagte er.
Die Bemerkungen kamen auf Chinas jährlicher Weltkonferenz für künstliche Intelligenz, an der die Staats- und Regierungschefs von Kasachstan, Kambodscha und Thailand sowie UN-Generalsekretär António Guterres teilnahmen.
Xi kündigte an, dass China in den nächsten fünf Jahren 5.000 KI-Trainingsmöglichkeiten für Entwicklungsländer anbieten und 30 Ländern Zugang zu einem in China gebauten meteorologischen KI-System mit Frühwarnfunktionen gewähren werde.
Am Tag zuvor unterzeichneten 29 Länder, darunter Russland, Pakistan und Kasachstan, ein Abkommen mit China zur Gründung einer neuen zwischenstaatlichen Organisation, der World Artificial Intelligence Cooperation Organization, mit Sitz in Shanghai.
Der Technologieriese Huawei ist ebenfalls auf der Konferenz und stellt sein KI-Computersystem Atlas 950 SuperPoD vor.
Die Flut an Ankündigungen spiegelt wider, wie ernsthaft Peking um KI-Einfluss konkurriert, insbesondere in den Entwicklungsländern, wo China glaubt, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber westlichen Unternehmen zu haben.
Chinesische Open-Source-Modelle wie DeepSeek haben sich weltweit bereits als günstigere Alternativen zu US-Angeboten durchgesetzt.
Zusätzliche Quellen • AP










