Im TV
Romanverfilmung: Diese Buchvorlage schaffte es in die wichtigste Bestenliste
Aktualisiert am 17.07.2026 – 08:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Medizin war im 11. Jahrhundert unerforschtes Terrain. Von den möglichen Anfängen erzählt die Buchverfilmung „Der Medicus“.
Aberglaube, Heilkunst oder Wunder: Die Anfänge der Medizin waren eine Mischung aus verschiedenen Ansichten und Fakten, über die keine Klarheit herrschte. Vor diesem Hintergrund schrieb Romanautor Noah Gordon seine Geschichte über einen Waisen, der die Geheimnisse der Medizin erforschte. 2012 verfilmte Regisseur Philipp Stölzl das Buch.
Darum geht es in „Der Medicus“
Im jungen Rob Cole (Tom Payne) schlummert eine besondere Gabe: Er kann spüren, dass seine Mutter an einer unentdeckten, tödlichen Krankheit leidet. Hilflos muss er zusehen, wie der Tod seine Mutter einholt. Als Waise schließt er sich dem fahrenden Bader (Stellan Skarsgård) an, der ihn unter seine Fittiche nimmt und ihn langsam in die Kunst der Heilkunde einführt.
Rob taucht immer tiefer in die Welt der Medizin ein. Besonders die Theorien und Praktiken des Gelehrten Ibn Sina (Ben Kingsley) faszinieren ihn. Rob beschließt, sich von dem Weisen zum Arzt ausbilden lassen zu wollen. Doch der Weg an sein Ziel ist voller Gefahren und Herausforderungen.
So sehenswert ist „Der Medicus“
Laut Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ erreichte „Der Medicus“ beim Publikum einen Zuspruch von 74 Prozent. Die Wertung der internationalen Kritik liegt nicht vor. Aber das Magazin „epd Film“ schreibt, dass die Verfilmung mehr Wert auf die detailreiche – fast märchenhafte – Ausstattung als auf die thematische Tiefe legt. Optisch ein Highlight, inhaltlich eher flach. Die Filmdatenbank „IMDb“ wertet Stölzls Werk mit 7,2 von 10 möglichen Punkten.
Der Film läuft am heute am Freitag, 17. Juli 2026, um 22.50 Uhr im BR. Wer den Film verpasst, kann ihn alternativ bei Prime Video im Abo kostenfrei streamen.
Basierend auf Weltbestseller
Dass „Der Medicus“ nach seinem Erfolg in Buchform auch auf die Leinwand kommen würde, war nur eine Frage der Zeit. Allein in Deutschland wurde Noah Gordons Roman mehr als sechs Millionen Mal verkauft, wie das Magazin „Spiegel“ berichtet.
Auch international erreichte das Werk, welches Historie und Fiktion gekonnt miteinander verbindet, Millionen Leser. Auf der Madrider Buchmesse wurde „Der Medicus“ 1999 von Buchhändlern offiziell in die Liste der besten Bücher aller Zeiten gewählt.










