Mit Royals, Kanzler und Hollywood
„Jannik, ich mag dich nicht mehr“ – so bitter endet Zverevs großer Tag
Aktualisiert am 13.07.2026 – 06:56 UhrLesedauer: 3 Min.
Royals, der Kanzler und ein Schwarm Hollywoodstars sehen den Hamburger Zverev im Wimbledon-Finale. Zwei Frauen aber fehlen auf der Tribüne. Warum?
Es war der wichtigste Tag auf dem Wimbledon-Weg des Hamburgers Alexander Zverev – und die Tribüne war entsprechend prominent besetzt. Prinzessin Kate und Prinz William verfolgten das Finale gemeinsam mit ihren Kindern George und Charlotte; einzig Nesthäkchen Louis fehlte. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Frau Charlotte fieberten mit. Am Ende aber musste der Hamburger dem italienischen Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner nach 3:46 Stunden zum Sieg gratulieren – 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6.
Mit seinem Wimbledon-Besuch löste Merz ein Versprechen ein, das er Zverev höchstpersönlich gegeben hatte. „Ich habe mit Alexander Zverev telefoniert und ihm damals in Roland Garros versprochen: Wenn du ins Finale kommst, komme ich nach Wimbledon“, erklärte der Bundeskanzler gegenüber Amazon Prime. Der CDU-Politiker, selbst begeisterter Tennisspieler, schwärmte vom Turnier: „Wimbledon ist der Ort des weltweiten Tennis, es ist der Heilige Rasen (…). Und auch der Dresscode hier, das hat schon Stil.“ Seine Frau Charlotte fiel dabei erneut in kräftigem Blau auf – ein Farbton, den sie zuletzt schon mehrfach getragen hatte.
Sophia Thomalla eilte am späten Abend zu Zvererv nach London
Nicht nur Politik und Royals gaben sich die Ehre: Auch zahlreiche Hollywoodstars wollten sich das Tennisspektakel nicht entgehen lassen. Rami Malek, Dustin Hoffman, Ben Stiller, Tom Hiddleston, Andrew Garfield und Nicole Kidman nahmen elegant gekleidet im Publikum Platz. Dazu kamen Model-Legende Twiggy, Nicki Hilton, „Vogue“-Chefin Anna Wintour und Sängerin Raye. Auch frühere Wimbledon-Champions wie Stefan Edberg, Lleyton Hewitt und Richard Krajicek schauten zu.
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Zwei Frauen aber fehlten dem Hamburger. Seine Freundin, Moderatorin Sophia Thomalla, konnte aus beruflichen Gründen zunächst nicht dabei sein. Nach „Bild“-Informationen soll sie sich nach Feierabend allerdings noch auf den Weg nach London gemacht haben. Und auch Mutter Irina sah das Finale nicht vom Spielfeldrand – sie soll für Live-Auftritte ihres Sohnes seit jeher zu nervös sein.
Sinner findet in der Zeit immer besser ins Spiel gegen Zverev
Auf dem Platz erwischte Zverev vor dieser Kulisse einen starken Beginn. Der 1,98 Meter große Hamburger ließ immer wieder sein Aufschlagspiel aufblitzen und brachte das Publikum damit mehrfach zum Staunen. Den ersten Durchgang entschied er im Tiebreak für sich – ein Satzerfolg, auf den er gegen Sinner lange hatte warten müssen. Zuletzt hatte er im Oktober 2025 einen Satz gegen den Südtiroler gewonnen; in den sechs Duellen dazwischen war ihm nicht ein einziger Durchgang geglückt. Entsprechend groß fiel die Erleichterung aus, als er den Satzgewinn bejubelte.










