Die Südliche Ägäis hat offiziell ihre Kandidatur für den Titel „Weltregion der Gastronomie 2028“ eingereicht und konkurriert damit um eine der wichtigsten internationalen Auszeichnungen in den Bereichen Gastronomie und nachhaltiger Tourismus.
Es ist die erste griechische Region, die sich um diesen spezifischen Titel des Internationalen Instituts für Gastronomie, Kultur, Kunst und Tourismus (IGCAT) bewirbt. (Quelle auf Griechisch)nach der Ernennung zur Europäischen Region der Gastronomie im Jahr 2019.
Die Entscheidung zur Einreichung des Angebots wurde vom Regionalrat der Südlichen Ägäis genehmigt, der den Regionalgouverneur George Hatzimarkos ermächtigte, das Bewerbungsverfahren abzuschließen, mit dem Ziel, das internationale Profil der gastronomischen Identität der 50 bewohnten Inseln der Region zu stärken.
Nach Angaben der Region Südliche Ägäis ist die Bewerbung eine Fortsetzung einer Strategie, die 2014 begonnen und nach der europäischen Auszeichnung 2019 deutlich verstärkt wurde. In diesem Rahmen wurden jedes Jahr mehr als 40 gastronomische Festivals und Veranstaltungen unterstützt, die Beteiligung lokaler Produzenten an internationalen Messen gestärkt, neue Köche als Botschafter der Inselküche gefördert und die Gastronomie in die Planung für Tourismus, Bildung und nachhaltige Entwicklung einbezogen.
Die Bewerbung wird von einer Allianz aus 12 Organisationen aus dem Dodekanes und den Kykladen unterstützt. Zu den Mitgliedern des Regionalen Interessenausschusses gehören unter anderem die Kammern des Dodekanes und der Kykladen, die Universität der Ägäis, die Hotelierverbände von Rhodos, Kos und Santorini, der Verband der Kulturvereine von Rhodos, der Chefclub des Dodekanes und der Kykladen sowie der Verband der Winzer und Weinbauern der Ägäischen Inseln.
Der Aktionsplan für 2028 umfasst mehr als 50 Initiativen, die sich auf gastronomische Routen, kulturelle Erlebnisse auf jeder Insel, die Reduzierung von Abfällen durch das Programm „Gastro Zero Waste“, die Stärkung von Agrar- und Lebensmittelunternehmen sowie Bildungsaktivitäten für junge Menschen und Fachkräfte konzentrieren. Gleichzeitig wird Wert auf die Dokumentation des gastronomischen Erbes und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Inselregionen gelegt.
In einer Erklärung betonte der Gouverneur der Region Südägäis, George Hatzimarkos, dass die Gastronomie der Inseln ein integraler Bestandteil der Geschichte, Traditionen und Gastfreundschaft des Archipels sei, und wies darauf hin, dass die neue Bewerbung mit dem Engagement der Region für Innovation, den Schutz der natürlichen Umwelt und die Förderung eines nachhaltigen Entwicklungsmodells verbunden sei.
Wie es in der Ankündigung der Region heißt, strebt die Südliche Ägäis danach, sich zu einem internationalen Maßstab für Inselgastronomie und nachhaltige Entwicklung zu entwickeln und ein Modell zu präsentieren, das lokale Produktion, Kultur, Biodiversität und Tourismus verbindet, mit dem Ziel, sich im Jahr 2028 den Titel „Weltregion der Gastronomie“ zu sichern.











