DWD korrigiert Zahlen
Neuer Hitzerekord in Deutschland
Aktualisiert am 03.07.2026 – 12:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Deutsche Wetterdienst hat in den Daten einer Messstation eine Überraschung gefunden: Es war noch heißer als gedacht.
Der Hitzerekord in Deutschland muss – immer noch vorläufigen Zahlen zufolge – erneut nach oben korrigiert werden. Bisher galten die am vergangenen Sonntag in Coschen-Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree gemessenen 41,7 Grad als Spitzenwert. Doch in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt war es wohl noch heißer.
Bei der Überprüfung der Datenübertragung sei aufgefallen, dass die Station am Samstag (27. Juni) von 16.37 Uhr bis 16.45 Uhr keine Daten gesendet hatte, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) t-online auf Anfrage mit. Zuvor hatte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.
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Die Station habe in der Zeit, in der sie keine Daten an die DWD-Zentrale schickte, aber weiterhin Temperaturwerte aufgezeichnet, schreibt der DWD. Als die Meteorologen sich die Rohdaten genauer angeschaut hätten, stellten sie demnach fest, dass ausgerechnet in den acht Minuten, in denen die Station nicht auf Sendung war, ein deutschlandweiter Rekordwert erreicht wurde.
0,1 Grad mehr: Deutschland-Rekord liegt jetzt bei 41,8 Grad
„Nach Auffüllung der Meldelücke erhöht sich der zu meldende vorläufige Wert für die Maximaltemperatur auf 41,8 Grad“, teilt der DWD mit. Zuvor waren die DWD-Wetterexperten noch von einem Höchstwert von 41,5 Grad in Möckern-Drewitz ausgegangen.
Somit wandert der Rekord für die höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur von Brandenburg nach Sachsen-Anhalt und steigt um 0,1 Grad von 41,7 auf 41,8 Grad. Alle anderen bisher mitgeteilten Werte würden ihre Gültigkeit behalten, teilte der DWD weiter mit. Sie hätten allerdings noch eine Weile den Status vorläufiger Werte. Die Überprüfung, nach der dann Sicherheit besteht, sei grundsätzlich innerhalb von zehn Werktagen vorgesehen.











