Kurz erklärt
Das bedeuten die Motorkontrollleuchten im Auto
Aktualisiert am 01.12.2025Lesedauer: 4 Min.
Unsere Autos sind voller Funktionen. Kontrollleuchten zeigen an, wenn eine von ihnen aktiv ist oder etwas mit dem Motor nicht stimmt. Das bedeuten sie.
Während der Fahrt ist man als Autofahrer darauf angewiesen, dass alle Elemente des Autos richtig funktionieren – vor allem der Motor. Kontrollleuchten helfen dabei, seinen Zustand zu checken und schnell zu erkennen, wenn etwas nicht stimmt.
Die Kontrollleuchten folgen in ihrer Farbgebung dem Ampelsystem: „Die Symbole sind zwar nicht immer sofort zu deuten, doch die Farbe der Anzeigelampe sagt einiges aus“, sagt Ulrich Köster vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).
- Rot erfordert sofortige Aufmerksamkeit. „Wenn immer es möglich ist, sollte der Autofahrer sofort anhalten und der Warnung auf den Grund gehen.“
- Orangefarbene oder gelbe Kontrollleuchten (hängt vom Hersteller ab) deuten auf einen technischen Fehler hin. Es ist empfehlenswert, die Technik zu kontrollieren. Hier erfahren Sie, was beispielsweise die Motorkontrollleuchte genau bedeutet.
- Grüne Lampen dienen der Information des Fahrers und drücken keine Unregelmäßigkeit oder Gefahr aus.
- Blaue Lampen wie die Fernlichtanzeige dienen ebenfalls der Kontrolle (hier erfahren Sie mehr dazu)
Daneben gibt es zu jeder Farbe auch verschiedene Symbole. Doch während die vom Gesetzgeber vorgegebenen Kontrollleuchten im Typgenehmigungsverfahren normiert sind, entscheidet jeder Hersteller selbst, wie er die Symbolik im Cockpit umsetzt. Teilweise blinken die Symbole bei hoher Dringlichkeit, bei anderen leuchten sie rot statt gelb auf. Lesen Sie daher unbedingt im Handbuch nach, wie es sich bei Ihrem Auto verhält.
Kontrollleuchten mit Motorbezug: Diese sollten Sie kennen
Die gelbe Motorkontrollleuchte zeigt Probleme mit der Motorsteuerung oder einen erhöhten Schadstoffausstoß an. Möglicherweise ist auch die Lambdasonde defekt oder ein Marder hat ein Kabel beschädigt. In jedem Fall sollten Sie eine Werkstatt ansteuern, um weitere Schäden zu vermeiden. Hier erfahren Sie, was Sie außerdem beachten sollten.
Rote Kühlwasserleuchte: Das Kühlwasser ist zu heiß geworden oder reicht nicht mehr aus. Wenn Sie nicht anhalten, kann der Motor überhitzen, was zu schweren Schäden führen kann. Deswegen gilt: Sofort anhalten, Motor abkühlen lassen und schnellstmöglich in die Werkstatt fahren. Sollten Sie Kühlmittel dabei haben, füllen Sie es nach, um Motorschäden vorzubeugen.
Rote Leuchte für den Ölstand: Leuchtet eine rote Ölkanne auf? Dann müssen Sie immer handeln. Wenn eine Zickzack-Linie und das Wort „MIN“ dazu erscheinen, sollten Sie an der nächsten Tankstelle den Ölstand kontrollieren und unter Umständen nachfüllen. Sonst droht ein Motorschaden. Leuchtet nur die Ölkanne auf oder blinkt sie? Dann ist der Motoröldruck zu niedrig. Sie müssen sofort anhalten und Öl nachfüllen. In den meisten Fällen ist dann auch ein Werkstattbesuch notwendig.
Rotes Batteriesymbol: Wenn das Warnzeichen der Batterie leuchtet, sollten Sie den Motor nicht ausschalten. Sonst könnte es passieren, dass Ihr Auto nicht mehr anspringt. Möglicherweise ist der Generator defekt, oder eine elektrische Verbindung wurde unterbrochen, sodass die Batterie nicht mehr geladen wird. Allerdings sollten Sie nicht weiterfahren, sofern Ihr Auto eine elektrische Servolenkung oder einen gerissenen Keilriemen hat. Es kann zu Ausfällen und Überhitzung des Motors kommen.











